“Kunst­voll, kost­bar, kuri­os”: neue Son­der­aus­stel­lung im Pfalz­mu­se­um Forch­heim

Schät­ze aus dem Depot

Kohlebehälter als Fabeltier

Koh­le­be­häl­ter als Fabel­tier

100 Jah­re Muse­um, 100 Jah­re sam­meln und bewah­ren– Vie­le Schät­ze haben die Bür­ger der Stadt Forch­heim „ihrem“ Pfalz­mu­se­um im Lau­fe der Zeit zum Geschenk gemacht oder gelie­hen. Die neue Son­der­aus­stel­lung „Kunst­voll, kost­bar, kuri­os – Schät­ze aus dem Depot“ zeigt vom Frei­tag, dem 26. Mai 2011 bis zum 26. Juni 2011 im Pfalz­mu­se­um Forch­heim mit über 100 Austel­lungs­ob­jek­ten einen Quer­schnitt durch die umfang­rei­che Samm­lung.

Was hier aus wohl­tem­pe­rier­ten Räu­men ans Tages­licht kommt, ist ein­ma­lig und sehens­wert: Die Objek­te wur­den seit 1911, als der „Histo­ri­schen Ver­ein Forch­heim“ die ersten Stücke aus der Bevöl­ke­rung zusam­men­trug, bis heu­te gesam­melt und auf­be­wahrt. Heu­te sind die Kost­bar­kei­ten nicht nur in den Dau­er­aus­stel­lun­gen zu sehen, vie­les ist in zahl­rei­chen Depots sorg­sam ein­ge­la­gert. Zum Geburts­tag wer­den 100 „ver­bor­ge­ne“ Objek­te aus den Berei­chen „Kost­ba­res“, „Sakra­les“, „Metall und Kera­mik“, „Krieg“, Skur­ri­les“, „Archäo­lo­gie“, „Haus­rat“ und als Schwer­punkt „Die 50er Jah­re“ her­vor­ge­holt.

Aus ihrem Dorn­rös­chen­schlaf wer­den kost­ba­re Gemäl­de von Georg May­er-Fran­ken geweckt, Not­geld aus der Zeit der Wirt­schafts­kri­se, ein Koh­le­be­häl­ter in Form eines Fabel­tiers, Haus­rat und Hand­werks­ge­rät. Die 50er Jah­re bil­den einen Schwer­punkt der Schau: Nost­al­gisch muten Kaf­fee­kan­ne oder spit­ze Schu­he an – Retro ist „in“!

Die Son­der­aus­stel­lung erklärt zudem, wie die­se vie­len Objek­te inven­ta­ri­siert wer­den, wie viel Arbeit in der Erfas­sung und Pfle­ge der Stücke steckt. Jedes gelie­he­ne, gefun­de­ne oder geschenk­te Uten­sil wird sorg­fäl­tig in Büchern erfasst, foto­gra­fiert, gemes­sen, sein Zweck fest­ge­hal­ten, z.T. restau­riert und in die Bestän­de ein­ge­fügt. Jedes Teil erzählt auch etwas über sei­ne Geschich­te oder die sei­nes Besit­zers, sorg­sam recher­chiert von den Muse­ums­mit­ar­bei­tern. Schließ­lich wer­den die Bestän­de in den Depots stän­dig über­prüft.

Was auf Groß­mutters Dach­bo­den ver­steckt war oder in der guten Stu­be sei­nen Platz hat­te – im Pfalz­mu­se­um Forch­heim sehen Sie kunst­vol­le, kost­ba­re und kurio­se Objek­te wie­der!

Zeit: 26.05. – 26.06.2011
Ort: Pfalz­mu­se­um Forch­heim

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