Bay­reu­ther Cam­pus­Ga­le­rie zeigt Wer­ke von Nabil El Makhlou­fi

Neue Aus­stel­lung öff­net am 25. Mai ihre Pfor­ten – Umfang­rei­ches Rah­men­pro­gramm

In ihrer 35. Ausstellung zeigt die CampusGalerie Werke des marokkanischen Künstlers Nabil El Makhloufi

In ihrer 35. Aus­stel­lung zeigt die Cam­pus­Ga­le­rie Wer­ke des marok­ka­ni­schen Künst­lers Nabil El Makhlou­fi

Die Cam­pus­Ga­le­rie der Bri­tish Ame­ri­can Tob­ac­co zeigt in ihrer 35. Aus­stel­lung den marok­ka­ni­schen Künst­ler Nabil El Makhlou­fi – Aus­stel­lungs­sti­pen­di­at der BAT Cam­pus­Ga­le­rie 2011. Vom 25. Mai bis ein­schließ­lich 26. Juni sind sei­ne Wer­ke im Foy­er des Audi­max der Uni­ver­si­tät Bay­reuth zu sehen.

Nabil El Makhlou­fis Wer­ke pfle­gen eine zurück­hal­ten­de wie ein­dring­li­che Men­ta­li­tät, sie strah­len Melan­cho­lie, Ent­rückt­heit und Wei­te aus. Die Prot­ago­ni­sten sei­ner Wer­ke befin­den sich in war­ten­den, suchen­den und bis­wei­len pre­kä­ren Situa­tio­nen. Uner­war­tet erhal­ten die Bil­der eine hohe Aktua­li­tät durch die Ent­wick­lun­gen in Nord­afri­ka. Die Cha­rak­te­re sei­ner Wer­ke blei­ben unde­fi­niert. In der Grup­pe ver­lie­ren sie Kon­tur und Iden­ti­tät und so wer­den sie zum Sinn­bild einer Situa­ti­on, die dem einen Hoff­nung, dem ande­ren Bedro­hung ver­heißt.

Nabil El Makhlou­fi wur­de 1973 in Fes (Marok­ko) gebo­ren. Er stu­dier­te bis 2008 an der Hoch­schu­le für Gra­fik und Buch­kunst in Leip­zig, anschlie­ßend war er Mei­ster­schü­ler bei Pro­fes­so­rin Dr. Annet­te Schrö­ter. 2010 gewann er mit sei­ner Serie „Pas­sa­ge“ den Fon­da­ti­on Tham­gi­di Pri­ze der Bien­na­le de l’Art Afri­cain Con­tem­porain 2010 (DAK’ART).

Der Künst­ler Nabil El Makhlou­fi per­sön­lich lädt am Mitt­woch, 25. Mai, um 18 Uhr zu einem After-Work-Rund­gang durch die Aus­stel­lung ein. Bei die­ser kosten­lo­sen Füh­rung öff­net der Künst­ler den Besu­chern einen ganz per­sön­li­chen Zugang zu sei­nem Werk.

Zum Rah­men­pro­gramm der neu­en Aus­stel­lung in der Cam­pus­Ga­le­rie gehört auch eine Ver­an­stal­tung, die unter dem Dach des BIGS­AS Festi­vals Afri­ka­ni­scher und Afri­ka­nisch-Dia­spo­ri­scher Lite­ra­tu­ren steht. Eben­falls am Mitt­woch, 25. Mai, spricht ab 19.15 Uhr Patri­ce Nganang (Kamerun/​USA) über „What Does Wri­ting Mean Today? From Book to Face­book”. Dar­an schließt sich eine Lesung mit anschlie­ßen­dem Open-Air-Emp­fang mit Jean-Luc Rahari­mana­na (Mada­gas­kar /​Frankreich) und A. A. Wabé­ri (Dschibuti/​Frankreich) an. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu die­sem Festi­val unter:

www​.bigs​as​.uni​-bay​reuth​.de/​l​i​t​e​r​a​t​u​r​f​e​s​t​i​val

Am Frei­tag, 10. Juni, ab 20 Uhr fin­det eine Lesung mit Live­mu­sik in den Aus­stel­lungs­räu­men im Audi­max statt. Nicht nur der Stim­me des Autors und Musi­kers Mar­tell Bei­gang kann man bei die­ser Lesung lau­schen, wenn er aus sei­nem Buch „Zu Gast im eige­nen Leben“ liest. Musi­ka­lisch unter­stützt wird er von sei­nem Band­kol­le­gen Tim Talent. Gemein­sam lesen sie mit ver­teil­ten Rol­len, streu­en dazwi­schen Songs ein, erzäh­len aus dem Näh­käst­chen, schlüp­fen in die Rol­le des Talk­ma­ster und des Befrag­ten. Tickets sind an der Thea­ter­kas­se und ab 25. Mai in der BAT Cam­pus­Ga­le­rie erhält­lich. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen unter www​.lite​ra​tur​ca​fe​-bay​reuth​.de.

Lite­ra­ria, das stu­den­tisch-lite­ra­ri­sche Quar­tett, steht am Diens­tag, 21. Juni, ab 20 Uhr auch als Bei­trag zur Kul­tur­wo­che der Uni­ver­si­tät Bay­reuth auf dem Pro­gramm. Fünf Stu­die­ren­de der roma­ni­schen Lite­ra­tur­wis­sen­schaft am Lehr­stuhl von Pro­fes­sor Dr. Gün­ter Ber­ger stel­len Bücher vor, die 2010 auf dem Lite­ra­turm­akt erschie­nen sind.

Der Ein­tritt zu die­ser Ver­an­stal­tung ist frei.

  • Ruth Antonc­zyk prä­sen­tiert: Félix J. Pal­ma, Die Land­kar­te der Zeit
  • Ste­fan Wil­lert stellt vor: John Irving, Letz­te Nacht in Twi­sted River
  • Timo Gut­brod redet über: Akif Pirincci, Feli­po­lis
  • Chri­sti­na Urban stellt vor: Gün­ter Grass, Grimms Wör­ter
  • Julia Rau prä­sen­tiert: Ralf Hus­mann, Vor­sicht vor Leu­ten

Mit einem Kunst­früh­stück à la Marok­ko klingt die Aus­stel­lung am Sonn­tag, 26. Juni, ab 10 Uhr aus. Neben Kuli­na­rik und Kunst erwar­tet die Besu­cher auch ein musi­ka­li­scher Genuss. Tickets sind erhält­lich bei Her­pichs, Fried­rich­stra­ße 10, und in der BAT Cam­pus­Ga­le­rie.

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