Anet­te Kram­me for­dert in Schrei­ben an die Regie­rung von Ober­fran­ken den Wei­ter­be­trieb der Bay­reu­ther Alten­pfle­ge­schu­le der Dia­ko­nie

Die Bay­reu­ther Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Anet­te Kram­me (SPD) hat sich nun in einem Schrei­ben an den Regie­rungs­prä­si­den­ten Wil­helm Wen­ning gewandt und ihn gebe­ten, sich für den Fort­be­stand der Bay­reu­ther Alten­pfle­ge­schu­le der Dia­ko­nie ein­zu­set­zen.

„Gera­de für die Schü­le­rin­nen und Schü­ler an der Schu­le ist die dro­hen­de Schlie­ßung eine Hiobs­bot­schaft. Der drit­te Jahr­gang beginnt in Kür­ze mit den Abschluss­prü­fun­gen und die Jahr­gän­ge eins und zwei hän­gen voll­kom­men in der Luft. Auch ange­sichts des dro­hen­den Fach­kräf­te­man­gels im Bereich der Pfle­ge ist die Schlie­ßung der Alten­pfle­ge­schu­le in mei­nen Augen der abso­lut fal­sche Schritt“, argu­men­tiert Anet­te Kram­me in ihrem Schrei­ben.

Nach Exper­ten­schät­zun­gen wer­de sich der Fach­kräf­te­be­darf in der Pfle­ge bis 2050 fast ver­drei­fa­chen. „Die dau­er­haf­te Siche­rung des Fach­kräf­te­be­darfs in die­sem Bereich ist eines der drän­gend­sten Auf­ga­ben in die­sem Bereich“. Vor die­sem Hin­ter­grund müs­se die gut funk­tio­nie­ren­de Alten­pfle­ge­schu­le erhal­ten blei­ben und eine Mög­lich­keit des Wei­ter­be­triebs gefun­den wer­den, so Kram­me.

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