DLRG-Kin­der­gar­ten­tag in St. Eli­sa­beth, Lich­ten­ei­che: Siche­rer Bade­spaß für Vor­schul­kin­der

Entspannt und dennoch voll konzentriert widmeten sich die Kinder dem Ausmalen der Baderegeln

Ent­spannt und den­noch voll kon­zen­triert wid­me­ten sich die Kin­der dem Aus­ma­len der Bade­re­geln

Gespannt hat­ten sich die Vor­schul­kin­der der Katho­li­schen Kin­der­ta­ges­stät­te St. Eli­sa­beth in Lich­ten­ei­che (Mem­mels­dorf) auf den DLRG-Kin­der­gar­ten­tag gefreut – und sie wur­den nicht ent­täuscht. Inner­halb rund 90 Minu­ten erfuh­ren sie, wie Schwim­men und Baden Spaß macht und zugleich sicher ist. Nach erfolg­ter Ein­stim­mung mit dem getanz­ten Bade­re­gel­lied stell­te Ret­tungs­schwim­me­rin Rita Stadter- Bönig vom DLRG-Orts­ver­band Bam­berg – Gaustadt zunächst die Arbeit der Deut­schen Lebens-Ret­tungs- Gesell­schaft e.V. vor: Wach­dienst an Gewäs­sern und in Schwimm­bä­dern, Ret­tungs­ein­satz im Was­ser und auf Eis, Schwimm­aus­bil­dung, vor­beu­gen­de Schu­lung.

Anschlie­ßend waren die Bade­re­geln das The­ma. An Hand groß­for­ma­ti­ger Sze­ne­bil­der dis­ku­tier­ten die Kin­der, wel­che Feh­ler unbe­dingt ver­mie­den wer­den müs­sen, damit der Bade­spaß nicht getrübt wird: nicht erhitzt in das kal­te Becken, kei­ne Sprün­ge in unbe­kann­te Gewäs­ser, Abstand zu Schif­fen und Boo­ten.

Damit das neue Wis­sen in Ruhe „sacken“ konn­te, mal­ten die Teilnehmer/​innen im Anschluss eine der Regeln in ihrem neu­en Mal­buch aus. In den fol­gen­den Wochen wer­den sie das Gelern­te Schritt für Schritt wie­der­ho­len und ver­tie­fen, wäh­rend sie mit Unter­stüt­zung ihrer Erzie­he­rin­nen und Eltern die Bade­re­geln aus­ma­len und bespre­chen.

Nach die­ser ruhi­ge­ren Pha­se mach­ten sich die Kin­der an die Arbeit und setz­ten das gro­ße Bade­re­gel­puz­zle zusam­men. Die dar­ge­stell­te Sze­ne­rie zeig­te, wel­che gefähr­li­chen Situa­tio­nen durch Leicht­sinn und Unacht­sam­keit ent­ste­hen. Dank der vor­her­ge­hen­den Abschnit­te wuss­ten die mei­sten jedoch schon, wie sie die Risi­ken mei­den und den Tag am und im Was­ser genie­ßen kön­nen.

Höhe­punkt war die Vor­stel­lung des Pup­pen­thea­ters: Ret­tungs­schwim­mer Rudi hat am Bade­see gro­ße Mühe, Freund Nob­bi unter Kon­trol­le zu hal­ten. Mit laut­star­ker Unter­stüt­zung der Kin­der, die ihre fri­schen Kennt­nis­se ein­brin­gen, gelangt der noto­ri­sche Nicht­schwim­mer zur Ein­sicht, wie leicht­fer­tig er bis dahin war.

Neben Urkun­de, Was­ser­ball und Luft­bal­lon nah­men die Mäd­chen und Jun­gen Ihren Eltern ein Merk­blatt mit wich­ti­gen Hin­wei­sen mit: Denn auch, wenn die Kin­der nun einen ersten Begriff von Gefahr und siche­rem Ver­hal­ten haben, dür­fen sie am und im Was­ser kei­nes­falls unbe­auf­sich­tigt blei­ben.

Schreibe einen Kommentar