Töd­li­cher Unfall auf der B470 zwi­schen Eber­mann­stadt und Wei­lers­bach

Töd­li­che Ver­let­zun­gen erlitt am Diens­tag­abend eine 39-jäh­ri­ge Auto­fah­re­rin aus dem Land­kreis Forch­heim bei einem Fron­tal­zu­sam­men­stoß auf der Bun­des­stra­ße B470 zwi­schen Eber­mann­stadt und Wei­lers­bach.

Ein 38-jäh­ri­ger Fah­rer eines VW-Trans­por­ters aus dem Land­kreis Forch­heim fuhr gegen 17.15 Uhr auf der B470 von Eber­mann­stadt in Rich­tung Forch­heim. Aus bis­lang unge­klär­ten Grün­den geriet er auf Höhe der Abzwei­gung nach Rei­fen­berg mit sei­nem Prit­schen­wa­gen nach links auf die Gegen­spur und prall­te hier fron­tal mit dem VW Golf der 39-Jäh­ri­gen zusam­men. Der Golf wur­de dabei in den angren­zen­den Acker geschleu­dert und die Fah­re­rin sowie ein sie­ben­jäh­ri­ges Kind auf der Rück­sitz­bank im Auto ein­ge­klemmt. Die 39-Jäh­ri­ge muss­te von der Feu­er­wehr aus dem Wrack befreit wer­den und erlag noch an der Unfall­stel­le ihren schwe­ren Ver­let­zun­gen. Ihr sie­ben­jäh­ri­ger Sohn auf der Rück­sitz­bank wur­de schwer ver­letzt und mit einem Ret­tungs­hub­schrau­ber abtrans­por­tiert. Der Fah­rer des VW-Trans­por­ters kam mit dem Ret­tungs­dienst eben­falls schwer ver­letzt in ein Kran­ken­haus.

Eine 32-Jäh­ri­ge Che­vro­let-Fah­re­rin, die hin­ter dem Golf eben­falls in Rich­tung Eber­mann­stadt fuhr, konn­te nicht mehr recht­zei­tig abbrem­sen und prall­te in die Unfall­stel­le. Die Che­vro­let-Fah­re­rin und ihre bei­den 35 und 33 Jah­re alten Mit­fah­re­rin­nen aus dem Land­kreis Forch­heim erlit­ten Prel­lun­gen und einen Schock. Die Staats­an­walt­schaft Bam­berg beauf­trag­te einen Sach­ver­stän­di­gen mit der Klä­rung der Unfall­ur­sa­che. Die B470 war wäh­rend der Unfall­auf­nah­me über drei Stun­den kom­plett gesperrt. Die rund 50 Ein­satz­kräf­te der ört­li­chen Feu­er­weh­ren lei­te­ten den Ver­kehr um. Der Sach­scha­den an den drei Fahr­zeu­gen beläuft sich auf rund 20.000 Euro.

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