Land­rat Dr. Gün­ther Denz­ler über­reicht Ehren­zei­chen des Baye­ri­schen Mini­ster­prä­si­den­ten

v. l.: 2. Bürgermeister Michael Mohr (Burgebrach), Mathilde Dotterweich, Bürgermeister Helmut Krämer (Heiligenstadt), Lorenz Brehm, MdB Thomas Silberhorn, Luitgard Brehm, Landrat Dr. Günther Denzler, Gemeinderätin Anita Hoh (Heiligenstadt)

v. l.: 2. Bür­ger­mei­ster Micha­el Mohr (Bur­ge­brach), Mat­hil­de Dot­ter­weich, Bür­ger­mei­ster Hel­mut Krä­mer (Hei­li­gen­stadt), Lorenz Brehm, MdB Tho­mas Sil­ber­horn, Luit­gard Brehm, Land­rat Dr. Gün­ther Denz­ler, Gemein­de­rä­tin Ani­ta Hoh (Hei­li­gen­stadt). Foto: Rudolf Mader

„Kei­ne Schuld ist drin­gen­der als die, Dank zu sagen“ – Mit die­sen Wor­ten des römi­schen Schrift­stel­lers Cice­ro eröff­ne­te Land­rat Dr. Gün­ther Denz­ler den Ehrungs­nach­mit­tag, an dem drei Bür­ger aus dem Land­kreis für ehren­amt­li­ches Enga­ge­ment aus­ge­zeich­net wur­den.

Als erstes bekam Mat­hil­de Dot­ter­weich aus Bur­ge­brach das Ehren­zei­chen des Baye­ri­schen Mini­ster­prä­si­den­ten aus­ge­hän­digt. Frau Dot­ter­weich führt seit 1990 die Außen­stel­le der Volks­hoch­schu­le Bam­berg-Land in Mönch­sam­bach. In die­ser Zeit hat sie 182 Kurs­ver­an­stal­tun­gen und zahl­rei­che Vor­trags­ver­an­stal­tun­gen durch­ge­führt und dabei die gan­ze Band­brei­te des Volks­hoch­schul­an­ge­bo­tes abge­deckt. „Ihr Bemü­hen, die Erwach­se­nen­bil­dung den Land­kreis­bür­gern mög­lichst nahe zu brin­gen, ver­dient es, ent­spre­chend gewür­digt zu wer­den“, so Land­rat Dr. Gün­ther Denz­ler bei der Ehrung.

Gleich dop­pelt freu­en konn­te sich das Ehe­paar Luit­gard und Lorenz Brehm aus Obern­grub. Sie haben bei­de das Ehren­zei­chen des Baye­ri­schen Mini­ster­prä­si­den­ten erhal­ten. Bei­de küm­mern sich bereits seit drei Jahr­zehn­ten mit viel Zeit­auf­wand und gro­ßem Ein­satz um die Fili­al­kir­che Obern­grub. Luit­gard Brehm rei­nigt und pflegt die Kir­che und sorgt sich zudem um den Blu­men­schmuck und um das Auf­stel­len der Weih­nachts­krip­pe. Dar­über hin­aus ist sie eine wich­ti­ge Ansprech­part­ne­rin für die Orga­ni­sa­ti­on von dörf­li­chen Anläs­sen, wie etwa das Schmücken des Oster­brun­nens, Dorf­fe­ste oder Johan­nis­feu­er. Sie ist sich kei­ner Arbeit, ob Rasen­mä­hen, Hecken­schnei­den oder das Bepflan­zen des Oster­brun­nens zu scha­de.

Ihr Mann, Lorenz Brehm, beklei­det seit 1980 das Amt des Kir­chen­pfle­gers. Von der ver­trau­ens­vol­len Auf­ga­be der Kas­sen­ver­wal­tung bis hin zur Grün­pfle­ge im Außen­be­reich der Kir­che über­nimmt er alle Arbei­ten mit größ­ter Sorg­falt. Sei­nem hand­werk­li­chen Geschick ist es zu ver­dan­ken, dass er klei­ne­re Repa­ra­tur­ar­bei­ten an der Kir­che selbst durch­füh­ren kann. Dabei liegt ihm das äuße­re Erschei­nungs­bild des Got­tes­hau­ses beson­ders am Her­zen, so dass er die über­nom­me­nen Arbei­ten nicht als Pflicht, son­dern mehr als Beru­fung ansieht. Als Stell­ver­tre­ter des Mess­ners hat er auch orga­ni­sa­to­ri­sche Auf­ga­ben zu erle­di­gen. So liegt die Gestal­tung von kirch­li­chen Festen, Tau­fen, Hoch­zei­ten und Beer­di­gun­gen fest in sei­nen Hän­den. Land­rat Dr. Gün­ther Denz­ler: „Das Ehe­paar Brehm sieht ihre Anstren­gung und ihr Enga­ge­ment für die Kir­che in Obern­grub als selbst­ver­ständ­lich und auch als Dienst für ande­re an. Die Aus­zeich­nun­gen kön­nen und sol­len sie mit berech­tig­tem Stolz und Selbst­be­wusst­sein tra­gen.“

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