Wild­schä­den im Wald anmel­den

Verbissschutz an Leittrieb

Ver­biss­schutz an Leit­trieb

Wild­schä­den im Wald kön­nen zwei­mal jähr­lich ange­mel­det wer­den. Nur inner­halb die­ses halb­jäh­ri­gen Zeit­raums kön­nen Schä­den gel­tend gemacht wer­den. Da die Ver­biss­schä­den wesent­lich im Win­ter ent­ste­hen, kom­men dem Früh­jahrs­mel­de­ter­min eine beson­de­re Bedeu­tung zu: Der Anspruch auf Ersatz der win­ter­li­chen Schä­den an forst­wirt­schaft­lich genutz­ten Flä­chen erlischt, wenn er nicht bis zum 1. Mai bei der zustän­di­gen Gemein­de ange­mel­det wird.

Da der Ersatz von Ver­biss­schä­den im Wald ohne­hin ein recht schwie­ri­ges Unter­fan­gen ist, soll­te der Wald­ei­gen­tü­mer zumin­dest die for­ma­len Rah­men­be­din­gun­gen beach­ten, um nicht schon hier zu schei­tern.

Der Öko­lo­gi­sche Jagd­ver­ein Bay­ern setzt sich für eine Beja­gung ein, die die Ver­jün­gung des Wald – wie im Gesetzt gefor­dert – wesent­lich ohne Schutz­maß­nah­men ermög­licht. Das Anmel­den von Wild­schä­den am Wald ist eine gute Mög­lich­keit für Wald­be­sit­zer einen zusätz­li­chen Impuls hin zu einer wald­freund­li­chen Beja­gung zu geben.

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