Kar­wo­che und Ostern im Bam­ber­ger Dom

(bbk) In der Kar­wo­che und an Ostern fei­ern die Chri­sten das Lei­den und die Auf­er­ste­hung Jesu Chri­sti. Die Got­tes­dien­ste im Bam­ber­ger Dom an die­sen Tagen sind beson­ders gestaltet.

Am Palm­sonn­tag (17. April) ist um 9.30 Uhr Palm­wei­he in St. Jakob mit anschlie­ßen­der Pro­zes­si­on zum Dom. Dort fei­ert Erz­bi­schof Lud­wig Schick mit den Gläu­bi­gen ein Pon­ti­fi­kal­amt. Der Bam­ber­ger Dom­chor singt die Mat­thä­us-Pas­si­on von Paul Joseph Met­schnabl sowie Lied­sät­ze und Motet­ten von Pale­stri­na, Vic­to­ria, di Las­so u.a. unter der Lei­tung von Dom­ka­pell­mei­ster Wer­ner Pees. An der Orgel spielt Dom­or­ga­nist Mar­kus Wil­lin­ger. Um 11.30 Uhr gibt es eine Eucha­ri­stie­fei­er für die Dom­pfar­rei und um 17 Uhr einen Kreuz­weg der Dom­pfar­rei von St. Eli­sa­beth nach St. Getreu.

Am Mitt­woch der Kar­wo­che (20. April) fei­ert Erz­bi­schof Lud­wig Schick zusam­men mit Prie­stern aus dem Erz­bis­tum um 18 Uhr die Chri­sam-Mes­se, bei der die hei­li­gen Öle für Tau­fe, Fir­mung, Prie­ster- und Bischofs­wei­he, Kran­ken­sal­bung und Altar­wei­he geweiht wer­den. Alle Gläu­bi­gen sind zur Mit­fei­er der Chri­sam-Mes­se ein­ge­la­den, beson­ders alle Dia­ko­ne und Prie­ster, die dem Bischof im sakra­men­ta­len Dienst ver­bun­den sind. Die Prie­ster wer­den in fei­er­li­cher Form ihre Bereit­schafts­er­klä­rung zum prie­ster­li­chen Dienst erneu­ern. Zur Mit­fei­er sind ins­be­son­de­re auch Firm­grup­pen mit ihren Seel­sor­gern und Firm­hel­fern ein­ge­la­den. Von 17 bis 21 Uhr besteht Park­mög­lich­keit auf dem Domplatz.

Am Grün­don­ners­tag (21. April) beginnt um 19 Uhr die Mes­se vom Letz­ten Abend­mahl. Bei dem Pon­ti­fi­k­al­got­tes­dienst wird der Erz­bi­schof – in Erin­ne­rung an das Bei­spiel Jesu – an Stän­di­gen Dia­ko­nen den Ritus der Fuß­wa­schung vor­neh­men. (Wir bit­ten, von Fotos bei der Fuß­wa­schung Abstand zu neh­men). Der Män­ner­chor des Bam­ber­ger Dom­chors singt die Mis­sa “O esca via­torum” von Paul Joseph Met­schnabl sowie Motet­ten alter Mei­ster. Die Orgel spielt Mar­kus Wil­lin­ger, Wer­ner Pees hat die Gesamt­lei­tung inne.

Nach der Über­tra­gung des Aller­hei­lig­sten in die Nagel­ka­pel­le wird die Kom­plet nach dem Got­tes­lob gebe­tet. Anschlie­ßend haben die Gläu­bi­gen die Mög­lich­keit zur Beich­te. Um 21.00 Uhr folgt eine Ölber­g­an­dacht, danach bis 22.30 Uhr die Gele­gen­heit zur stil­len Anbe­tung. Bereits um 18.00 Uhr haben vor allem Kin­der die Mög­lich­keit, im Dom­pfarr­heim an einer Wort-Got­tes-Fei­er teil­zu­neh­men. Par­ken ist auf dem Dom­platz von 18 bis 21 Uhr möglich.

Am Kar­frei­tag (22. April) steht Erz­bi­schof Lud­wig Schick um 14.30 Uhr der Fei­er vom Lei­den und Ster­ben Chri­sti vor. Die Dom­kan­to­rei singt unter der Lei­tung von Dom­ka­pell­mei­ster Wer­ner Pees die Johan­nes-Pas­si­on von Her­mann Schroe­der sowie Motet­ten von Vic­to­ria, Kuh­nau, Bach, Graun, Bar­dos und ande­re. Zum Abschluss der Lit­ur­gie zieht eine Pro­zes­si­on mit dem Aller­hei­lig­sten zum Hei­li­gen Grab, das in der Nagel­ka­pel­le auf­ge­baut ist. Um 19 Uhr gibt es eine Andacht zu den sie­ben Wor­ten Jesu am Kreuz. Bereits um 10 Uhr fin­det im Dom eine Kreuz­weg­an­dacht und um 11 Uhr ein Kin­der­kreuz­weg statt. Beicht­ge­le­gen­heit besteht am Kar­frei­tag von 7.30 Uhr bis 11.30 Uhr, von 13 bis 14.15 Uhr und von 16.15 bis 18.00 Uhr. Park­mög­lich­keit auf dem Dom­platz ist von 13 bis 17 Uhr.

Die Oster­nacht­fei­er am Kar­sams­tag (23. April) mit Erz­bi­schof Lud­wig Schick beginnt um 21.00 Uhr vor dem Für­sten­por­tal mit dem Ent­zün­den des Oster­feu­ers und dem anschlie­ßen­dem Ein­zug in den Dom. Die Dom­kan­to­rei unter der Lei­tung von Dom­ka­pell­mei­ster Wer­ner Pees singt Motet­ten von Pale­stri­na, Las­sus, Ane­rio sowie Georg Fried­rich Hän­dels „Hal­le­lu­ja“ aus dem „Mes­si­as“. Nach dem Got­tes­dienst fin­det eine Spei­sen­wei­he statt. Bereits am Spät­nach­mit­tag von 15.45 Uhr bis 18 Uhr ist die Aus­set­zung des Aller­hei­lig­sten am Hei­li­gen Grab. Von 16 bis 17 Uhr besteht Beicht­ge­le­gen­heit. Geparkt wer­den kann auf dem Dom­platz von 20 bis 24 Uhr.

Am Oster­sonn­tag (24. April) fei­ert der Erz­bi­schof um 9.30 Uhr den fest­li­chen Oster­got­tes­dienst zum Hoch­fest der Auf­er­ste­hung des Herrn. Der Dom­chor singt die Mis­sa „Fac bonum“ von Valen­tin Rath­ge­ber, die von Instru­men­ta­li­sten auf histo­ri­schen Instru­men­ten beglei­tet wird. Auch Motet­ten von Aichin­ger und Vul­pi­us erklin­gen. Die musi­ka­li­sche Lei­tung hat Dom­ka­pell­mei­ster Wer­ner Pees, an der Orgel spielt Dom­or­ga­nist Mar­kus Wil­lin­ger. Um 11.30 fin­det eine wei­te­re Eucha­ri­stie­fei­er statt.
Um 17 Uhr steht Erz­bi­schof Dr. Lud­wig Schick einer Pon­ti­fi­kal­ves­per vor, die von der Scho­la der Mäd­chenkan­to­rei mit Ves­perpsal­men aus dem Got­tes­lob musi­ka­lisch gestal­tet wird.

Am Oster­mon­tag (25. April) fei­ert Weih­bi­schof Wer­ner Rad­spie­ler um 8.45 Uhr im Dom einen Got­tes­dienst, bei dem deut­sche Kir­chen­lie­der gesun­gen wer­den. Um 10.15 Uhr folgt eine Eucha­ri­stie­fei­er für die Pfarr­ge­mein­de, par­al­lel dazu fin­det in der Nagel­ka­pel­le ein Wort­got­tes­dienst für klei­ne­re Kin­der statt. Um 11.30 Uhr gibt es eine wei­te­re Eucha­ri­stie­fei­er, um 17 Uhr eine Festandacht.

Am Oster­sonn­tag und Oster­mon­tag besteht von 7.00 bis 13.00 Uhr die Mög­lich­keit, auf dem Dom­platz zu parken.