Kri­mi­le­sung “Eiben­gift” in Göß­wein­stein

Am 7. Mai im Pfarr­zen­trum

EibengiftDie Zwil­lin­ge Otti­lie Arndt und Lydia Oster­mei­er haben sich erneut auf Spu­ren­su­che nach unge­wöhn­li­chen Orten in Bay­ern bege­ben. Nach ihrem auto­bio­gra­phisch gefärb­ten Kri­mi „Des Teu­fels Müh­le“ haben sie nun die zwei ein­zi­gen ech­ten Eiben­wäl­der, die es in Bay­ern gibt, zum The­ma ihres neu­en Kri­mis „Eiben­gift“ gemacht. Es han­delt sich um den Eiben­wald von Pater­zell bei Wess­obrunn in Ober­bay­ern und um den von Göß­wein­stein in Ober­fran­ken. Der Göß­wein­stei­ner Eiben­wald weist nicht die uralten Eiben­rie­sen auf, wie sie in Pater­zell zu fin­den sind. Er bezau­bert dage­gen durch das Zusam­men­spiel von dunk­len Eiben vor hel­len, schrun­di­gen Fels­wän­den. Die­ser mysti­schen Atmo­sphä­re kann sich kaum jemand ent­zie­hen.

Im Kri­mi sind die mysti­schen Eiben die Quel­le der Inspi­ra­ti­on für drei Male­rin­nen. Ihnen gilt ihr gan­zes Kön­nen, ihre Hin­ga­be. Die inter­na­tio­na­le Aner­ken­nung scheint zum Grei­fen nahe. Extra für sie wird in der Vil­la Desch, in der ehe­ma­li­gen Künst­ler­ko­lo­nie von Holz­hau­sen, eine hoch­ka­rä­ti­ge Ver­nis­sa­ge mit inter­na­tio­na­lem Publi­kum aus­ge­rich­tet. Doch nach der Ver­nis­sa­ge geschieht das Unfass­ba­re: Zwei der Male­rin­nen wer­den mit Eiben­gift ermor­det. Man fin­det sie als gro­tes­ke Insze­nie­rung ihrer eige­nen Gemäl­de im Pater­zel­ler Eiben­wald.

Die drit­te Male­rin erhält einen infa­men Droh­brief. Voll Panik flieht sie nach Göß­wein­stein in ihr Eltern­haus. Doch der Mör­der scheint ihr auf der Spur zu sein. Es kommt zu einem Anschlag gegen sie im Göß­wein­stei­ner Eiben­wald. In Göß­wein­stein tau­chen eini­ge Per­so­nen auf, die dort nichts zu suchen haben. Der Fall wird noch myste­riö­ser, als die Male­rin gekne­belt und gefes­selt in Lon­don aus einem Hafen­becken gefischt wird.

Die bei­den LKA-Beam­ten Otto Fech­ter und Rena­te Wör­lein tau­chen bei ihren Ermitt­lun­gen tief ein in die Licht- und Schat­ten­sei­ten des Kunst­be­triebs. Sie wer­den mit per­sön­li­chen Eitel­kei­ten und hand­fe­ster Pro­fit­gier kon­fron­tiert. Im Göß­wein­stei­ner Eiben­wald spitzt sich die Lage bedroh­lich zu. Der Mör­der zeigt sein wah­res Gesicht.

Sie kön­nen die Zwil­lin­ge live bei einer Lesung erle­ben:

Wo: Pfarr­zen­trum Göß­wein­stein

Wann: 7. Mai 2011, 19 Uhr

Ein­tritt: 5 €

Kar­ten: ab 15. April erhält­lich bei Kun­ter­bunt und im Haus des Gastes

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