Gol­de­ne Ver­fas­sungs­me­dail­le für Bam­ber­ger Erz­bi­schof

Land­tags­prä­si­den­tin Bar­ba­ra Stamm hat Erz­bi­schof Lud­wig Schick mit der Baye­ri­schen Ver­fas­sungs­me­dail­le aus­ge­zeich­net

Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick erhält die Bayerische Verfassungsmedaille in Gold aus den Händen von Landtagspräsidentin Barbara Stamm. Foto: Bildarchiv Bayerischer Landtag, Fotograf Rolf Poss

Erz­bi­schof Lud­wig Schick und Land­tags­prä­si­den­tin Bar­ba­ra Stamm

(bbk) Erz­bi­schof Lud­wig Schick ist am 30. März im Maxi­mi­lia­ne­um durch Land­tags­prä­si­den­tin Bar­ba­ra Stamm mit der Ver­fas­sungs­me­dail­le in Gold aus­ge­zeich­net wor­den. Die­se wird an Per­sön­lich­kei­ten des öffent­li­chen Lebens ver­lie­hen, die sich „in her­vor­ra­gen­der Wei­se“ um die Ver­wirk­li­chung der Grund­sät­ze der Baye­ri­schen Ver­fas­sung ver­dient gemacht haben. Die Ver­fas­sungs­me­dail­le in Sil­ber wird an Per­sön­lich­kei­ten ver­lie­hen, die sich beson­ders“ um die Ver­fas­sung des Frei­staa­tes Bay­ern ver­dient gemacht haben.

Erz­bi­schof Dr. Lud­wig Schick emp­fing 1975 die Prie­ster­wei­he und wur­de 1998 von Papst Johan­nes Paul II. zum Weih­bi­schof in Ful­da ernannt. Seit 2002 ist er Erz­bi­schof von Bam­berg. Der Dia­log mit ande­ren Kon­fes­sio­nen sei dem Bam­ber­ger Erz­bi­schof beson­ders wich­tig, heißt es in der Begrün­dung. Erz­bi­schof Schick sehe sich in sei­nem Amt zunächst und vor allem als Seel­sor­ger für die ihm anver­trau­ten Men­schen – ins­be­son­de­re auch gegen­über Fami­li­en.

Die Aus­zeich­nung sei zunächst ein­mal eine per­sön­li­che Aner­ken­nung für das bei­spiel­haf­te Wir­ken ein­zel­ner Per­so­nen im Sin­ne der Baye­ri­schen Ver­fas­sung, so die Prä­si­den­tin des Baye­ri­schen Land­ta­ges, Bar­ba­ra Stamm. „Gleich­zei­tig ist sie aber auch äuße­res Zei­chen der Zuge­hö­rig­keit zu einer Gemein­schaft von Men­schen, die sich über das gefor­der­te Maß hin­aus für die Belan­ge der All­ge­mein­heit ein­set­zen“, lob­te Stamm. Die Aus­ge­zeich­ne­ten hät­ten auf ihre Wei­se dazu bei­getra­gen „die nüch­ter­nen Ver­fas­sungs­be­stim­mun­gen mit Leben zu erfül­len“, sei­en bereit im Staat Ver­ant­wor­tung zu über­neh­men und könn­ten daher in Anleh­nung an den Poli­to­lo­gen Dolf Stern­ber­ger als „Ver­fas­sungs­pa­trio­ten“ bezeich­net wer­den, wür­dig­te Stamm die neu­en Medail­len­trä­ger.

Ins­ge­samt wur­den heu­te 13 Per­sön­lich­kei­ten aus Bay­ern mit der Baye­ri­schen Ver­fas­sungs­me­dail­le in Gold oder Sil­ber aus­ge­zeich­net. Zusam­men mit dem Bam­ber­ger Erz­bi­schof erhiel­ten die­se heu­te bei­spiels­wei­se Fritz Schös­ser, der lang­jäh­ri­ge baye­ri­sche DGB-Vor­sit­zen­de (Gold) und die Schau­spie­le­rin Sen­ta Ber­ger (Sil­ber).

Die Aus­zeich­nung wur­de am 1. Dezem­ber 1961 vom dama­li­gen Land­tags­prä­si­den­ten Rudolf Hanau­er gestif­tet und wird jedes Jahr anläss­lich des Baye­ri­schen Ver­fas­sungs­ta­ges ver­lie­hen.

Schreibe einen Kommentar