MdL Edu­ard Nöth begrüßt Urteil des Euro­päi­schen Men­schen­ge­richts­hofs – Kreu­ze dür­fen hän­gen blei­ben

Erfreut und erleich­tert zeig­te sich der Forch­hei­mer CSU – Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Edu­ard Nöth ange­sichts des Urteils des Euro­päi­schen Gerichts­hofs für Men­schen­rech­te, wonach die Kreu­ze auch künf­tig in unse­ren Schu­len hän­gen blei­ben dür­fen. Wie gemel­det, hat das Gericht damit in letz­ter Instanz ein Urteil kas­siert, das genau ent­ge­gen­ge­setzt geur­teilt hat­te, dass näm­lich Kreu­ze in Klas­sen­zim­mern gegen die Reli­gi­ons­frei­heit der Schü­ler und das Erzie­hungs­recht der Eltern ver­stie­ßen. Die­ses Erst­ur­teil löste in vie­len Euro­päi­schen Län­dern, auch in Bay­ern und bei der Katho­li­schen Kir­che hel­le Empö­rung aus.

Nöth dank­te allen, die gegen die­ses pro­vo­kan­te Urteil Beschwer­de ein­leg­ten, u.a. dem Frei­staat Bay­ern und dem Zen­tral­ko­mi­tee der deut­schen Katho­li­ken mit Alo­is Glück an der Spit­ze. Die Rich­ter der Gro­ßen Kam­mer befan­den nun­mehr, dass bei Kru­zi­fi­xen in Klas­sen­zim­mern kei­ne Ver­let­zung der Euro­päi­schen Men­schen­rechts­kon­ven­ti­on vor­lie­ge und sich nicht bewei­sen las­se „ob ein Kru­zi­fix einen Ein­fluss auf die Schü­ler habe“.

Das Gericht respek­tie­re somit die Ent­schei­dun­gen der euro­päi­schen Mit­glieds­län­der. MdL Edu­ard Nöth lob­te das Urteil des Ober­sten Gerichts als gute Ent­schei­dung für Euro­pa und unse­re christ­li­chen Wur­zeln. Das Kreuz blei­be damit wei­ter­hin als ein unver­rück­ba­res, reli­giö­ses und kul­tu­rel­les Sym­bol aner­kannt . Eine anders­lau­ten­de Ent­schei­dung wäre, so Edu­ard Nöth, ein har­ter Schlag gegen den über­ein­stim­men­den Wer­te­ka­non und den Zusam­men­halt in unse­rer Gesell­schaft gewe­sen. Die Gefahr eines erneu­ten Kul­tur­kamp­fes sei mit dem letzt­in­stanz­li­chen Urteil dau­er­haft gebannt.

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