Jah­res­haupt­ver­samm­lung der DJK Ker­s­bach

Edith Hofmann, Geehrter Helmut Hofmann und Hans Zametzer

Edith Hof­mann, Geehr­ter Hel­mut Hof­mann und Hans Zamet­zer

Bei der dies­jäh­ri­gen Jah­res­haupt­ver­samm­lung mit Neu­wah­len wur­de das Füh­rungs­trio der DJK-TSV Ker­s­bach um Hans Zamet­zer, Edith Hof­mann und Erich Schrei­ber erneut in ihren Ämtern bestä­tigt.

Für Hel­mut Hof­mann (63) steht eines fest: „Ein­mal DJK´ler immer DJK´ler“. Der heu­te 63jährige wur­de im Rah­men der Jah­res­haupt­ver­samm­lung der DJK Ker­s­bach für sei­ne 50jährige Mit­glied­schaft geehrt. „Ich bin als 13jähriger Bur­sche zusam­men mit ein paar Freun­den in die Schü­ler­fuss­ball­mann­schaft des Sport­ver­eins ein­ge­tre­ten und seit­dem dabei geblie­ben“. „Es ist ein­fach die Kame­rad­schaft und der Zusam­men­halt, der mich beein­druckt hat und des­we­gen bin ich auch immer dabei geblie­ben“, so Hof­mann, der für die DJK Ker­s­bach auch als Spiel­lei­ter der Alte Her­ren-Mann­schaft und der Ersten Fuss­ball­mann­schaft seit lan­ger Zeit aktiv ist.

In sei­nem Rechen­schafts­be­richt appel­lier­te der Ver­eins­vor­sit­zen­de Hans Zamet­zer an die Mit­glie­der, die ver­eins­ei­ge­nen Ver­an­stal­tun­gen doch wie­der stär­ker zu besu­chen. „Der Zulauf ist hier rück­läu­fig“, stell­te Zamet­zer fest. „Jeden Men­schen recht getan ist eine Kunst die nie­mand kann“, dies mer­ken gera­de Funk­tio­nä­re von Ver­ei­nen immer mehr. „Es gibt Per­so­nen die in eurem Namen han­deln, pla­nen, orga­ni­sie­ren, bestel­len, ihre Frei­zeit opfern und dafür auch noch blö­de ange­re­det wer­den. „Lie­be Mit­glie­der dies ist so nicht trag­bar!“, kri­ti­sier­te Zamet­zer. Hier­zu habe er noch ein paar ande­re Wor­te auf Lager, aber die­se blei­ben im Lager“, so Zamet­zer. Sind Wör­ter wie „Ja, Bring­schuld, Hol­schuld, Inter­es­se zei­gen zu Fremd­wör­tern gewor­den?“, hin­ter­frag­te Zamet­zer kri­tisch. „Sprecht ande­re an, kommt als Grup­pe zu einer Ver­an­stal­tung, zeigt Flag­ge, sonst wird irgend­wann alles ein­ge­hen“, for­der­te der Ver­eins­vor­sit­zen­de ein. „Zusam­men, mit­ein­an­der, für­ein­an­der nur so kann und wird es für die DJK funk­tio­nie­ren“.

Kurz ging Zamet­zer in sei­nem Bericht noch auf eini­ge Punk­te ein. So fin­det am 02. und 03. Juli das DJK-Fami­li­en­sport­fest bei der DJK Ker­s­bach statt. Hier haben sich 60 Mann­schaf­ten der unter­schied­lich­sten DJK-Ver­ei­ne ange­mel­det, die sich bei Wett­kämp­fen im Fuss­ball mes­sen. Wei­ter soll ein umfang­rei­ches Rah­men­pro­gramm orga­ni­siert wer­den. Er bat dar­um, dass mög­lichst vie­le Hel­fer die­ses „Mam­mut-Event“ unter­stüt­zen.

Am Aus­gang zum „A‑Fuss­ball-Platz“ sei ein Dach kon­stru­iert und mon­tiert wor­den. Die DJK habe ledig­lich die Mate­ri­al­ko­sten für 4000 Euro über­neh­men müs­sen; die Mon­ta­ge wur­de dan­kens­wer­ter­wei­se ehren­amt­lich gelei­stet, infor­mier­te Zamet­zer. Die Über­da­chung dient jetzt als „Rau­cher-Platz“. Wei­ter sei man in Ker­s­bach auf der Suche nach zwei neu­en Ver­eins­ju­gend­lei­tern, nach­dem die bis­he­ri­ge Ver­eins­ju­gend­lei­tung Tobi­as Hoch und Nina Wenz­law ihren Rück­tritt aus pri­va­ten und beruf­li­chen Grün­den ange­kün­digt hat­ten. Auch im För­der­ver­ein der DJK-Ker­s­bach sei man auf der Suche nach einem neu­en Vor­stand, da der bis­he­ri­ge Vor­stand, Domi­nik Weiss­mei­er sich hier aus beruf­li­chen Grün­den von sei­nem Amt ver­ab­schie­det habe. Gemein­sam mit Pinz­berg und Gos­berg habe man im Junio­ren­be­reich eine JFG (Junio­ren­för­der­ge­mein­schaft) gebil­det, nach­dem man allei­ne kei­ne Mann­schaf­ten mehr mel­den kön­ne.

Nach dem Bericht des ersten Vor­sit­zen­den folg­ten die sonst für Jah­res­haupt­ver­samm­lun­gen übli­chen Berich­te. Der Ver­ein zählt der­zeit 648 Mit­glie­der; 2010 waren es 642, die in 16 Abtei­lun­gen orga­ni­siert sind. Zur finan­zi­el­len Situa­ti­on: Feh­len­de Zuschüs­se, sta­bi­le Mit­glieds­bei­trä­ge, ein leicht stei­gen­des Spen­den­auf­kom­men und eine plan­mä­ßi­ge Ent­schul­dung mit jähr­lich 20.000 Euro (Rest­ver­bind­lich­kei­ten von rund 240.000 Euro), wur­den genannt. Von der Kas­sen­prü­fung wur­de eine ordent­li­che Kas­sen­füh­rung atte­stiert. Vor­stand­schaft und Kas­sier wur­den von der Ver­samm­lung ent­la­stet.

In die­sem Jahr wur­de bei der DJK-TSV Ker­s­bach im Rah­men der Jah­res­haupt­ver­samm­lung auch neu gewählt. Kei­ne Ver­än­de­run­gen gab es beim Füh­rungs-Trio des Ver­eins. Hans Zamet­zer (1. Vor­stand) und sei­ne bei­de Stell­ver­tre­ter Erich Schrei­ber und Edith Hof­mann wur­den in ihren Ämtern bestä­tigt. Die Finan­zen ver­wal­tet auch wei­ter­hin Karin Scholz. Die Kas­se prü­fen Man­fred Schnei­der und Adam Lang­mar. In den Ver­wal­tungs­rat wur­den Tho­mas Frei­muth, Flo­ri­an Göß­wein, Mari­an­ne Höl­ler, Man­fred Hüm­mer, Ange­li­ka Leu­sch­ner, Horst Mei­ster, Hans Nies­wandt, Petra Weiß­mei­er, Wil­li Freund, Geor­gi­ne Greif, Petra Hüb­ner, Lisa Hüm­mer, Lothar Mal­ten­ber­ger, Tho­mas Mül­ler und Hans­jür­gen Weiß­mei­er.

Die Vor­stand­schaft muss­te an die­sem Abend einen wah­ren „Ehrungs­ma­ra­thon“ absol­vie­ren. So wur­de Hel­mut Hof­mann – sie­he oben – für 50jährige Ver­eins­treue geehrt. 40 Jah­re gehö­ren Irm­gard Babl, Tho­mas Ciman­der, Wal­ter Derb­fuß, Roland Emmert, Richard Fees, Anne­lie­se Fischer, Susan­ne Geisler, Hans Greif, Hei­di Greif, Peter Hack, Ger­hard Hoff­mann, Mag­da Meindl, Ger­lin­de Mit­tag, Peter Mohl, Diet­mar Schnei­der, Wil­li Schwalb und Ger­da Vor­nehm der DJK-TSV Ker­s­bach an. Auf eine 25jährige Mit­glied­schaft kön­nen Ste­pha­nie Beigott, Johan­nes Bock, Otto Eich­horn Seni­or, Chri­sti­ne Hoff­mann, Rein­hard Letsch, Maria Letsch, Susan­ne Eis­mann, Maria Mei­ster, Vera Mei­ster, Mat­thi­as Plat­zer, Ingrid Ries, Melis­sa Schnei­der, Erich Schrei­ber, Hil­de Schrei­ber und Udo Schüp­fer­ling zurück­blicken.

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