Musik­ver­ein Herolds­bach: Ein­wei­hung des neu­en Ver­eins­heims

Das neue Vereinsheim

Das neue Ver­eins­heim

Das „neue­ste Baby“ des Musik­ver­eins Herolds­bach, gemeint ist damit das neu gebau­te Ver­eins­heim – wur­de am ver­gan­ge­nen Sams­tag­abend – offi­zi­ell mit einer Fei­er­stun­de ein­ge­weiht. Musik­ver­eins­mit­glied Hans Frank, auch bekannt unter „Sto-Hans“, ist stolz auf das Gelei­ste­te der Musik­ver­eins­mit­glie­der. Qua­si als „musik­ver­eins­ei­ge­ner Bau­lei­ter“ hat er die vie­len frei­wil­li­gen Hel­fer immer wie­der „vor Ort“ ange­trie­ben und moti­viert ihr Bestes zu geben. Ins­ge­samt wur­den mehr als 1000 ehren­amt­li­che Arbeits­stun­den mit in das Bau­pro­jekt von ehren­amt­li­chen Hel­fern ein­ge­bracht. Micha­el Hüm­mer (36), Mit­glied im Musik­ver­ein Herolds­bach seit 1986 von Beruf Bau­in­ge­nieur und als Posau­nist selbst akti­ver Musi­ker hat die Plan­vor­stel­lun­gen des Bau­aus­schus­ses zu Papier gebracht.

Der neu gewähl­te zwei­te Vor­stand des Musik­ver­eins lobt das gro­ße ehren­amt­li­che Enga­ge­ment der Mit­glie­der. „Die Ver­eins­mit­glie­der waren hier sehr flei­ßig und haben das Pro­jekt tat­kräf­tig mit unter­stützt“, so Hüm­mer. „Der Grund­riss ist rela­tiv ein­fach auf­ge­plant erläu­tert der Pla­ner“. „Ein gro­ßer Saal für das Orche­ster und ein­zel­ne Pro­be­räu­me, alles auf einer Ebe­ne um Kosten zu spa­ren“, so Hüm­mer. Zur Histo­rie: Bereits seit Jahr­zehn­ten heg­te nicht nur Hans Sie­ben­haar, heu­ti­ger Ehren­vor­sit­zen­der des Musik­ver­eins Herolds­bach den Wunsch nach einem eige­nen Musik­heim, son­dern auch die Vor­stand­schaft und die Musi­ker, die lan­ge Jah­re für ihre Pro­ben und Unter­richts­ein­hei­ten den Kel­ler des Rat­haus­ge­bäu­des in Herolds­bach genutzt hat­ten, träum­ten den Traum von den eige­nen vier Wän­den.

Am 27. Okto­ber 2009 war es schließ­lich soweit, konn­te man doch mit dem Grund­stücks­ei­gen­tü­mer Graf Hann­fried von Bent­zel den Notar­ver­trag für den Grund­stücks­er­werb auf Erb­pacht­ba­sis unter­zeich­nen. Inner­halb von nur zwei Mona­ten wur­de das Pro­jekt von Gemein­de und Land­rats­amt geneh­migt. Am 10. Juli 2010 konn­te dann der Spa­ten­stich vor­ge­nom­men wer­den. Nach­dem die Gemein­de dann sofort die Erschlie­ßungs­ar­bei­ten durch­ge­führt hat­te, konn­te am 22. Juli 2010 mit den Aus­hub­ar­bei­ten begon­nen wer­den. Nach nur drei­ein­halb Wochen konn­te am 16. August 2010 das Dach auf­ge­rich­tet wer­den. Fen­ster, Türen, Däm­mung, Elektro‑, Hei­zungs- und Sani­tär­ar­bei­ten folg­ten. Im Okto­ber 2010 wur­de dann der Innen­putz auf­ge­bracht; der Est­rich konn­te am 11. Novem­ber 2010 ver­legt wer­den. Die Rest­ar­bei­ten wur­den dann im Januar/​Februar 2011 erle­digt. Die erste Pro­be in den neu­en Räum­lich­kei­ten fand am 14. Febru­ar statt. Am Ascher­mitt­woch wur­de dann noch der Außen­putz ange­bracht.

Der erd­ge­scho­ßi­ge Bau umfasst eine Gesamt­qua­drat­me­ter­flä­che von 300 Qua­drat­me­tern, auf­ge­teilt in einen gro­ßen Pro­ben­saal mit 130 Qua­drat­me­tern, vier Ein­zel­un­ter­richts­räu­me mit jeweils rund 18 Qua­drat­me­tern, sowie ver­schie­de­nen Neben­räu­men wie Hei­zung- und Tech­nik­räu­me und sani­tä­re Anla­gen. Ins­ge­samt umfasst der Gebäu­de­kom­plex einen Umfang von 26 auf 11 Qua­drat­me­ter. Die Musik­ver­eins-Che­fin Dia­na Wer­ner ist für die gro­ße Unter­stüt­zung aus dem Mit­glie­der­kreis und die Spen­den­be­reit­schaft sehr dank­bar. Ins­ge­samt sind rund 20.000 Euro an Spen­den­gel­der ein­ge­gan­gen, dar­un­ter auch eine grö­ße­re Spen­de mit 1.000 Euro von der Spar­kas­se Forch­heim und zahl­rei­che klei­ne Spen­den. Die ver­an­schlag­ten Bau­ko­sten lagen bei rund 250.000 Euro; abge­rech­net wur­de mit 233.168,61 Euro. Der Zuschuss vom Kul­tur­fonds Bay­ern beträgt 40.000 Euro, die Gemein­de Herolds­bach steu­ert 21.000 Euro zu, an Eigen­ka­pi­tal wur­den 29.000 Euro ein­ge­setzt, Eigen­lei­stung und Spen­den betra­gen 40.000 Euro und die Rest­sum­me über 120.000 Euro wur­de über ein Dar­le­hen bei der Spar­kas­se finan­ziert. Die geschätz­te Eigen­lei­stung betrug geschätz­te 21.000 Euro.

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