Kul­tur­kreis Eber­mann­stadt lädt zum Vor­trag: „Hexen-Ver­fol­gung im Hoch­stift Bamberg“

Am Don­ners­tag, den 17.03.2011 um 20.00 Uhr lädt der Kul­tur­kreis Eber­mann­stadt in den Resengörg­saal ein. Bezirks­hei­mat­pfle­ger Prof. Gün­ter Dip­pold spricht über die Geschich­te der „Hexen“-Verfolgung im Hoch­stift Bam­berg. Der Ein­tritt ist frei.

Pro­zes­se gegen ver­meint­li­che Hexen und „Trud­ner“ (Zau­be­rer) sind im öffent­li­chen Geschichts­be­wusst­sein ver­an­kert. Der Refe­rent geht dem The­ma für das Hoch­stift Bam­berg, den welt­li­chen Staat des Bam­ber­ger Fürst­bi­schofs, nach, wo vor allem von 1616 bis 1619 und zwi­schen 1626 und 1632 mit alles Här­te gegen angeb­li­che Hexen vor­ge­gan­gen wur­de. Der Vor­trag geht der Fra­ge nach, wie es zu mas­sen­haf­ten Ankla­gen und Hin­rich­tun­gen Unschul­di­ger kom­men konn­te, die im Bam­ber­ge­ri­schen rund 800 bis 1000 Opfer for­der­ten. Er erläu­tert die Mecha­nis­men der Ver­fol­gung, stellt ihre Prot­ago­ni­sten vor und macht deut­lich, wie die Hexen­jagd endete.

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