Palm­kätz­chen ste­hen unter Natur­schutz!

Palmkätzchen

Palm­kätz­chen

(hk) Früh­ling, Früh­ling wird es nun bald? Die Son­nen­strah­len und die erhöh­ten Tem­pe­ra­tu­ren trei­ben die weib­li­chen Palm­kätz­chen mit ihren grau­grü­nen, wal­zen­för­mi­gen Blü­te­kätz­chen her­vor. Die Palm­kätz­chen gehö­ren zu den ersten Bäu­men die blü­hen. Bund Natur­schutz (BN) Kreis­vor­sit­zen­der Hein­rich Kat­ten­beck: „Die ersten Palm­kätz­chen, Wei­den­kätz­chen, blü­hen bereits und schon gibt es Ärger, weil sie büschel­wei­se gero­det wer­den.“

Gera­de die Blü­ten der Sal­wei­de (Palm­kätz­chen) sind eine will­kom­me­ne Fut­ter­quel­le für die Bie­nen. Die weib­li­chen Wei­den­kärt­z­chen strö­men einen süß­li­chen Duft aus, der für die Bie­nen anlockend ist. Die beson­de­re Pracht der Palm­kätz­chen war immer am besten in der Oster­zeit zu bewun­dern. Da sind sie am schön­sten und sei­dig­sten. Doch Ostern ist die­ses Jahr erst am 24. April.

Es war und ist tra­di­tio­nel­les Brauch­tum Palm­kätz­chen für den Oster­strauß zu schnei­den. Der Kreis­vor­sit­zen­de des Bun­des Natur­schutz (BN) Hein­rich Kat­ten­beck appel­liert: „Bit­te kei­ne Weidenkätzchen/​Palmkätzchen in der Frei­en Natur abschnei­den. Jeder darf einen Strauß aus wild wach­sen­den Blu­men oder Zwei­gen pflücken, aber nicht in Unmen­gen und schon gar nicht, um damit Geld zu ver­die­nen.“ Gemäß Bay­er. Natur­schutz­ge­setz ist es aber streng ver­bo­ten wild leben­de Pflan­zen von ihrem Stand­ort oder im Natur­schutz­schutz­ge­biet oder wenn sie durch Bun­des­ar­ten­schutz­ver­ord­nung geschützt sind, zu ent­fer­nen.

Die Wei­den­kätz­chen am äuße­ren Wal­den­de zum Bei­spiel oder an ande­ren Stand­or­ten in der frei­en Natur am Wei­her oder Bach­läu­fen darf man nicht abschnei­den. Nur in der frei­en Natur genie­ßen und sich dort an ihrer Blü­ten­pracht erfreu­en. Bit­te. Ste­hen las­sen, ste­hen blei­ben, genie­ßen, dann haben alle Men­schen ihre Freu­de an Palm­kätz­chen und die Bie­nen haben eine wich­ti­ge Fut­ter­quel­le. Palm­kätz­chen ste­hen unter Natur­schutz!

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