Tag der offe­nen Töp­fe­rei

Am 12. und 13. März laden bun­des­weit ca. 500 Töp­fe­rei­en und Kera­mik­ate­liers zum 6. Tag der offe­nen Töp­fe­rei. Neun Betrie­be in der Regi­on Ober­fran­ken zei­gen ihren Besu­chern, wie aus einem Klum­pen Ton eine Tee­kan­ne oder Kaf­fee­tas­se ent­steht. Sie bie­ten Füh­run­gen durch die Werk­stät­ten und erklä­ren, was gute Kera­mik aus­macht.

Man­che sagen, es sei das zweit­äl­te­ste Gewer­be der Welt. Dies lässt sich nicht bewei­sen. Kon­kre­ter wird da die Bibel. Nach deren Buch Mose “mach­te Gott den Men­schen aus einem Erdenkloß”. Ande­re Spu­ren der Geschich­te wei­sen auf eine Peri­ode in der Jung­stein­zeit vor über 25.000 Jah­ren hin. Die Geschich­te der Kera­mik und des Töp­fer­hand­werks ist lan­ge. Sie durch­zieht fast alle Län­der der Welt. Und – sie wird heu­te noch wei­ter geschrie­ben.

Vie­les hat sich geän­dert. Neue Far­ben, neue For­men, ein neu­er Umgang mit Ton. Eini­ges ist gleich geblie­ben. Moder­ne Kera­mik wird immer noch aus Ton­er­den und Was­ser gefer­tigt. Nach­dem der Hand­wer­ker die Form bestimmt hat, wird das Werk­stück im Ofen gebrannt. Neu sind die vie­len Gla­su­ren, Sti­le und wo wir Kera­mik über­all ver­wen­den. Der fei­er­lich gedeck­te Tisch kann auf gute Kera­mik nicht ver­zich­ten; ein schö­nes Bad besticht durch sei­ne Flie­ßen; jedes Space­shut­tle ver­traut auf kera­mi­sche Kacheln, wenn es in die Erd­at­mo­sphä­re ein­tritt.

Jede Töp­fe­rei hat ihren indi­vi­du­el­len Stil, jedes Werk­stück ist ein Uni­kat. Dies ver­spricht der hand­werk­li­che Umgang mit dem Mate­ri­al Ton. Ober­fran­ken besticht seit jeher durch sei­ne Viel­zahl an Töp­fe­rei­en. Hand­werks­be­trie­be, die sich gestal­te­risch mit Kera­mik aus­ein­an­der­set­zen und vie­le For­men und Far­ben bie­ten. Für jeden Geschmack, für jeden Anlass fin­det sich die pas­sen­de Kera­mik.

Am 12. und 13. März 2011 laden die Kera­mi­ke­rin­nen und Kera­mi­ker in die geöff­ne­ten Töp­fe­rei­en, Kera­mik­werk­stät­ten, Stu­di­os und Ate­liers ein. Sie bie­ten ihren Besu­chern an, den Hand­wer­kern über die Schul­ter zu schau­en. Sie bie­ten an, das viel­sei­ti­ge Hand­werk ken­nen zu ler­nen. Und, sie bie­ten ihren Besu­chern an, sich in der ein oder ande­ren Tech­nik ein­mal selbst aus­zu­pro­bie­ren.

An die­sem zwei­tem Wochen­en­de im März laden um die 500 Kera­mi­ker bun­des­weit zum 6. Tag der offe­nen Töp­fe­rei. Unter ihnen neun ober­frän­ki­sche Hand­werks­be­trie­be die ihre Werk­statt­türen für Besu­cher öff­nen. Wer schon immer wis­sen woll­te wie sei­ne Kaf­fee­tas­se gefer­tigt wur­de oder wie der Weg vom Klum­pen Ton zur Tee­kan­ne ver­läuft, kann hier hin­ter die Kulis­sen blicken.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen und die teil­neh­men­den Werk­stät­ten fin­den sich unter www​.tag​-der​-offe​nen​-toe​pfe​rei​.de

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