Neu­wah­len bei der CSU Hau­sen

Anton Ham­mer im Amt bestä­tigt

Bei der dies­jäh­ri­gen Jah­res­haupt­ver­samm­lung mit Neu­wah­len wur­de der bis­he­ri­ge CSU-Orts­vor­sit­zen­de Anton Ham­mer mit einem ein­stim­mi­gen Votum in sei­nem Amt als Orts­vor­sit­zen­der bestä­tigt.

Rück­blickend auf das Jahr 2010 stell­te der CSU-Orts­vor­sit­zen­de Anton Ham­mer im Neben­raum der Sport­gast­stät­te der SpVgg Hau­sen fest, dass die Arbeit im CSU-Orts­ver­band Hau­sen im abge­lau­fe­nen Jahr geprägt von Fin­dung und Neu­aus­rich­tung des Orts­ver­ban­des – der in die­sem Jahr sein 60jähriges Grün­dungs­ju­bi­lä­um fei­ern kann – geprägt wor­den sei.

Der CSU-Orts­ver­band Hau­sen zählt per 01. Janu­ar 2011 ins­ge­samt 73 Mit­glie­der; genau ein Jahr vor­her waren es noch 81 Mit­glie­der. Die­se Ent­wick­lung sei wenig erfreu­lich, resü­mier­te Ham­mer. Der­zeit sei es schwer Mit­glie­der für eine Par­tei­or­ga­ni­sa­ti­on zu gewin­nen. In der Bevöl­ke­rung wür­den gewis­se Vor­be­hal­te und Äng­ste bestehen, sich einer poli­ti­schen Rich­tung anzu­ver­trau­en. Man müs­se ein­fach ruhig und sach­lich wei­ter arbei­ten, dann wer­de sich das Blatt in Hau­sen auch wie­der wen­den. „Wenn ich ein Resü­mee unse­rer Arbeit im Jahr 2010 zie­hen darf, so kön­nen wir fest­stel­len, dass im abge­lau­fe­nen Jahr viel gelei­stet wur­de, die Früch­te aber nicht ein­ge­fah­ren wer­den konn­ten“, so Ham­mer.

Wenn man den Alters­durch­schnitt im Orts­ver­band anse­he, kom­me er leicht ins Grü­beln, so der Orts­vor­sit­zen­de. Der Alters­durch­schnitt aller Mit­glie­der des CSU-Orts­ver­ban­des Hau­sen lie­ge der­zeit bei 60 Jah­ren, davon 87 Pro­zent Män­ner und 13 Pro­zent Frau­en. Im Hin­blick auf die Kom­mu­nal­wah­len 2014 wol­le man durch geziel­te Mit­glie­der­wer­bung poli­tisch inter­es­sier­te Bür­ge­rin­nen und Bür­ger an den Orts­ver­band her­an­füh­ren. “Nur wenn wir alle an einem Strang zie­hen, und mit ver­ein­ten Kräf­ten tätig wer­den, könn­ten wir gestärkt aus den Kom­mu­nal­wah­len die Gemein­de Hau­sen aus ihrer miss­li­chen Lage befrei­en.”

Deut­lich wur­de Ham­mer in sei­ner Rede als Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der. Auf­grund der nicht beson­ders guten Haus­halts­la­ge für 2011 habe man sich in der Frak­ti­on dar­auf geei­nigt, dass nur die not­wen­dig­sten Maß­nah­men in den Haus­halt ein­ge­bracht wer­den. Man habe eine Prio­ri­tä­ten­li­ste auf­ge­stellt. Zu den Zie­len wür­den gehö­ren der Erhalt der Grund­schu­le Hau­sen, die Erwei­te­rung der Kin­der­grip­pen­plät­ze, die Dorf­er­neue­rung, das Feu­er­wehr­haus, neue Arbeits­plät­ze in der Gemein­de, die Ertüch­ti­gung der Stra­ßen in Hau­sen und die Ver­bes­se­rung der Infra­struk­tur. „Trau­rig ist nur, dass eine Gemein­de wie Hau­sen, die bis zur letz­ten Kom­mu­nal­wahl von CSU Bür­ger­mei­stern geführt wur­de und sich über Jah­re ste­tig nach vor­ne ent­wickelt hat, in nicht mal einer Peri­ode ins Abseits gestellt wur­de, und ihr Schä­den zuge­fügt wur­den, die nicht mehr gut zu machen sind und die die Gemein­de um Jah­re zurück wirft“, so Ham­mer abschlie­ßend.

Kas­sier und Vor­stand­schaft wur­den von der Ver­samm­lung ent­la­stet. Kreis­vor­sit­zen­der Udo Schön­fel­der bedank­te sich bei den Funk­tio­nä­ren des Orts­ver­ban­des für deren Enga­ge­ment. Gleich­zeit kri­ti­sier­te Schön­fel­der den Län­der­fi­nanz­aus­gleich, der auch im wei­te­sten Sinn die kom­mu­na­len Haus­hal­te bela­ste. Er votier­te für eine Abschaf­fung des Systems. Bei den Neu­wah­len wur­de Anton Ham­mer in sei­nem Amt als Orts­vor­sit­zen­der bestä­tigt. Ihm zur Sei­te ste­hen als Stell­ver­tre­ter Sieg­fried Zenk, Hans Jür­gen Saam, Ingrid Voll­mann-Dreß­ler. Die Finan­zen ver­wal­tet auch wei­ter­hin Chri­stoph Busch­ner. Außer­dem wir­ken Bir­git Beck (Schrift­füh­rer), Anton Mül­ler und Wolf­gang Tem­me (Kas­sen­prü­fer), Dani­el Krä­mer, Karl­heinz Schramm, Georg Krauß, Ste­fan Dreß­ler und Robert Mül­ler (Bei­sit­zer) gewählt. Anschlie­ßend wur­den noch ver­dien­te Mit­glie­der geehrt. Für 30jährige Mit­glied­schaft wur­den Wil­li­bald Kup­fer und Wil­fried Döt­zer geehrt. Für sei­ne 20jährige „Amts­zeit“ als Kas­sier wur­de Chri­stoph Busch­ner geehrt.

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