Aus dem Poli­zei­be­richt: Grenz­stein ver­scho­ben?

Anfang Febru­ar wur­de in der Flur bei Bam­mers­dorf eine 200 Jah­re alte Eiche gefällt, vor Ort auf Meter­stücke zer­sägt und abtrans­por­tiert. Der Stamm wäre zur Holz­ver­ar­bei­tung geeig­net gewe­sen, so dass dem Eigen­tü­mer ein erheb­li­cher Scha­den ent­stand.

Bei der Über­prü­fung der angren­zen­den Wald­be­sit­zer konn­te die Poli­zei auf dem Lager­platz eines 59jährigen, der aus dem Gemein­de­be­reich Eggols­heim stammt, ein Holz­stück fin­den, das genau zum Stock der Eiche pass­te. Unter dem Druck der Beweis­last gab der Täter zwar das Fäl­len des Bau­mes zu, behaup­te­te aber, dass die Eiche auf sei­nem Grund gestan­den habe. Jetzt wird gegen ihn auch noch wegen Ver­än­de­rung einer Grenz­be­zeich­nung ermit­telt.

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