CSU-Kreis­ver­band Forch­heim wirbt für Organspende

Zwölf­tau­send Men­schen war­ten in Deutsch­land auf ein Spen­der­or­gan, davon acht­tau­send auf eine Nie­re. Dabei hof­fen drei­mal so vie­le Men­schen auf eine neue Nie­re, wie Trans­plan­ta­te ver­mit­telt wer­den kön­nen. Jähr­lich ster­ben in Deutsch­land etwa ein­tau­send Per­so­nen, die ver­geb­lich auf ein Spen­den­or­gan gewar­tet haben – drei Men­schen täglich.

Ent­spre­chen­de Erhe­bun­gen erga­ben, dass 75 Pro­zent der Befrag­ten ein­ver­stan­den sind, dass ihnen nach ihrem Tod Orga­ne ent­nom­men wer­den, aller­dings hat­ten nur 25 % einen Organ­spen­der­aus­weis, wel­cher vor dem Hin­ter­grund der gege­be­nen Rechts­la­ge Unter­stüt­zung lei­stet, ande­ren nach dem eige­nen Tode in die­ser Form hel­fen zu können.

Hier sieht der CSU-Kreis­ver­band Forch­heim Hand­lungs- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­be­darf. Des­halb, so CSU-Kreis­vor­sit­zen­der Udo Schön­fel­der, wird eine ent­spre­chen­de Kam­pa­gne unter­stützt, auch in der Form von Infor­ma­ti­ons­stän­den. Die Sen­si­bi­li­tät der Wich­tig­keit von Organ- aber auch Blut­spen­de in der Bevöl­ke­rung gilt es aus­zu­bau­en, letzt­end­lich steht dahin­ter die Ziel­set­zung Leben zu ret­ten bzw. Lebens­qua­li­tät Betrof­fe­ner wesent­lich zu erhö­hen. Kreis­vor­sit­zen­der Udo Schön­fel­der, der bis­her immer­hin 20 mal Blut spen­de­te, wird sich der Sache wegen des­halb eben­falls einen Organ­spen­de­aus­weis aus­stel­len las­sen und zusam­men mit sei­nen Stell­ver­tre­tern und wei­te­ren Par­tei­freun­din­nen und Par­tei­freun­den per­sön­lich um die Ziel­set­zung der Organ­spen­de werben.

Infor­ma­tio­nen unter http://​www​.organ​spen​de​aus​weis​.org/

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