Die Mäd­chenkan­to­rei der Bam­ber­ger Dom­mu­sik stellt neue CD vor

Erstein­spie­lung der Frau­en­chor­mes­sen von Josef Gabri­el Rhein­ber­ger

Erzbischof em. Dr. Karl Braun, (Mitte r.) hier mit Erzbischof Dr. Ludwig Schick und Domkapellmeister Werner Pees (r) erhielt an Weihnachten das erste Exemplar der neuen CD der Mädchenkantorei. Foto: Erzbistum Bamberg/ Reiner Pflaum

Erz­bi­schö­fe mit Mäd­chenkan­to­rei

(bbk) Die Mäd­chenkan­to­rei der Bam­ber­ger Dom­mu­sik unter der Lei­tung von Dom­ka­pell­mei­ster Wer­ner Pees hat eine neue CD mit Wer­ken des Kom­po­ni­sten Josef Gabri­el Rhein­ber­ger ver­öf­fent­licht. Die von dem gebür­ti­gen Liech­ten­stei­ner kom­po­nier­ten Frau­en­chor­mes­sen wur­den im Herbst 2010 auf­ge­nom­men und sind jetzt als CD erschie­nen.

In der Wall­fahrts­ba­si­li­ka Vier­zehn­hei­li­gen sind nun der klei­ne Mess­ge­sang in f‑moll Opus 62, die Mes­se ins Es-Dur Opus 155 sowie die Mes­se in g‑moll Opus 187 ein­ge­spielt wor­den. Zusätz­lich zu den drei aktu­el­len Pro­duk­tio­nen befin­det sich auf der CD die Mes­se in A‑Dur Opus 126, eine Pro­duk­ti­on des Baye­ri­schen Rund­funks aus dem Jah­re 2002. Die jun­gen Sän­ge­rin­nen im Alter zwi­schen zehn und 20 Jah­ren wur­den bei den Auf­nah­men beglei­tet vom Orga­ni­sten der Wall­fahrts­ba­si­li­ka, Regio­nal­kan­tor Georg Hagel.

Die Vor­lie­be der Bam­ber­ger Mäd­chenkan­to­rei und ihres Chor­lei­ters Wer­ner Pees für Rhein­ber­ger, der als einer der bedeu­tend­sten süd­deut­schen Kom­po­ni­sten des 20. Jahr­hun­derts gilt, dau­ert bereits rund andert­halb Jahr­zehn­te. Bereits 1995 ent­stand eine CD der Mäd­chenkan­to­rei mit über­wie­gend Rheinberger’schen Wer­ken.

Der 1839 in Vaduz gebo­re­ne Kom­po­nist, Oga­nist und Leh­rer von inter­na­tio­na­lem Ruf habe gro­ßen Ein­fluss auf den Musik­stil des aus­ge­hen­den 19. Jahr­hun­derts aus­ge­übt, sag­te Dom­ka­pell­mei­ster Pees. Lei­der sei Rhein­ber­ger nach sei­nem Tod 1901 aus dem musi­ka­li­schen Bewusst­sein ver­schwun­den. Erst in den sieb­zi­ger Jah­ren des 20. Jahr­hun­derts sei­en sei­ne Wer­ke nach und nach wie­der­ent­deckt wor­den.

Die Gesamt­lauf­zeit der nun aktu­ell ver­öf­fent­lich­ten CD beträgt 72 Minu­ten. Die CD ist vor­erst nur über das Sekre­ta­ri­at der Bam­ber­ger Dom­mu­sik (Tel.: 0951/502–683), im Bam­ber­ger Diö­ze­san­mu­se­um und im Klo­ster­la­den der Kar­me­li­ten für 10 Euro erhält­lich. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen unter www​.bam​ber​ger​-dom​mu​sik​.de

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