Spreng­kör­per auf Fir­men­ge­län­de in Hirschaid ent­deckt

Heu­te mor­gen, 13.01.11, gegen 09.00 Uhr ver­stän­dig­te ein Mit­ar­bei­ter einer Fir­ma im Land­kreis Bam­berg die Poli­zei­ein­satz­zen­tra­le in Bay­reuth, dass auf dem Zufahrts­be­reich des Gelän­de ein Behäl­ter steht. Als der Mit­tei­ler den Deckel auf­schraub­te, sah er dar­an einen Wecker, von dem Dräh­te in den Behäl­ter rag­ten . Die ein­tref­fen­den Poli­zei­strei­fen sperr­ten sofort den Bereich ab, räum­ten zwei Gebäu­de und eva­ku­ier­ten mehr als 200 Per­so­nen.

Als die ver­stän­dig­ten Exper­ten der Tech­ni­schen Son­der­grup­pe (TSG) des Baye­ri­schen Lan­des­kri­mi­nal­am­tes den Behäl­ter unter­such­ten, stell­ten sie fest, dass die­ser mit wei­ßem Pul­ver befüllt war, ein Wecker ange­bracht und mit Kabel ver­bun­den war. Nach den ersten Erkennt­nis­sen vor Ort hat es sich um einen funk­ti­ons­fä­hi­gen Spreng­kör­per gehan­delt, der von der TSG ent­schärft wer­den konn­te.

Gegen 12.15 Uhr konn­te die Räu­mung, bei der zehn Poli­zei­be­am­te, zwei Feu­er­weh­ren aus dem Land­kreis und das Baye­ri­sche Rote Kreuz ein­ge­setzt waren, wie­der auf­ge­ho­ben wer­den.

Das Behält­nis wur­de nach Mün­chen gebracht, die wei­te­ren Ermitt­lun­gen wer­den von der Staats­an­walt­schaft Bam­berg und dem Baye­ri­schen Lan­des­kri­mi­nal­amt geführt. Wei­te­re Anga­ben kön­nen zum jet­zi­gen Zeit­punkt noch nicht gemacht wer­den.

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