Son­der­mel­dung der PI Bam­berg-Stadt: Jugend­li­che Van­da­len über­führt

Bereits im April letz­ten Jah­res wur­de die Poli­zei­in­spek­ti­on Bam­berg-Stadt zum Mini­golf­platz an der Gal­gen­fuhr geru­fen. Bis dato unbe­kann­te Täter hat­ten den ca. ein Meter hohen Zaun über­stie­gen, acht Bier­tisch­gar­ni­tu­ren auf der dor­ti­gen Ter­ras­se mit­ge­nom­men und auf dem ca. 200 Meter ent­fern­ten Grill­platz ver­brannt. Die ein­ge­setz­ten Beam­ten sicher­ten akri­bisch die zurück­ge­las­se­nen Spu­ren und über­sand­ten die­se zur Aus­wer­tung an das Baye­ri­sche Lan­des­kri­mi­nal­amt.

Ende Dezem­ber 2010 teil­te das Kri­mi­nal­la­bors schließ­lich die Per­so­na­li­en eines bereits poli­zei­be­kann­ten Jugend­li­chen mit, dem die Anwe­sen­heit am Tat­ort ein­deu­tig nach­ge­wie­sen wer­den konn­te. Im Lau­fe der wei­te­ren Ermitt­lun­gen wur­de er auf­ge­sucht und räum­te ange­sichts der nun erdrücken­den Beweis­la­ge die Tat ein. Als Mit­tä­ter benann­te er noch einen wei­te­ren Jugend­li­chen aus sei­ner Cli­que.

Bei­de gaben an, die Tat aus Über­mut nach dem Genuss eini­ger Bier­chen began­gen zu haben. Die Bier­tisch­gar­ni­tu­ren wur­den man­gels Feu­er­holz ver­brannt.

Neben den straf­recht­li­chen Fol­gen der Tat kommt auf die Tat­be­tei­lig­ten auch noch die Wie­der­gut­ma­chung des Sach­scha­dens zu, der sich immer­hin auf 800 Euro sum­miert.

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