Bro­se Bas­kets: Sper­re für John Goldsberry

Heyder: „Dar­stel­lung inakzeptabel!“

Die Spiel­lei­tung der Beko BBL gab heu­te bekannt, dass John Golds­ber­ry nach sei­ner Dis­qua­li­fi­ka­ti­on im Spiel gegen den BBC Bay­reuth eine Sper­re für ein wei­te­res Spiel sowie eine Geld­stra­fe in Höhe von 3000 Euro erhält. Golds­ber­ry kommt des­halb beim Spiel gegen Düs­sel­dorf heu­te Abend nicht zum Einsatz.

Die Beko BBL schreibt in ihrer Pres­se­mit­tei­lung zur Begrün­dung der Stra­fe: „Der Dis­qua­li­fi­ka­ti­on vor­aus gegan­gen war ein Kopf­stoß des Spie­lers John Golds­ber­ry und ein anschlie­ßen­des Schub­sen durch Sto­ßen mit bei­den Armen von Jared Reiner.“

Die­se Dar­stel­lung des Sach­ver­halts ist für die Bro­se Bas­kets nicht akzep­ta­bel und führt zu einer fal­schen Bewer­tung des Ablaufs. Der Schieds­rich­ter Lot­ter­mo­ser hält in sei­nem Bericht an die Spiel­lei­tung wört­lich fest: „Der Dis­qua­li­fi­ka­ti­on vor­aus­ge­gan­gen war ein unsport­li­ches Foul des Spie­lers Rei­ner am Ball besit­zen­den Spie­ler Golds­ber­ry, der die­sen mit sei­nem rech­ten Fuß in Golds­ber­rys lin­kes Knie trat.“

Bro­se Bas­kets Mana­ger Heyder: „Wir stel­len uns ent­schie­den vor unse­ren Spie­ler, der wie im Bericht des lei­ten­den Schieds­rich­ters Robert Lot­ter­mo­ser fest­ge­hal­ten wur­de, einen Tritt von Jared Rei­ner gegen das Knie erhielt. Alles was danach auf dem Feld pas­sier­te, wur­de durch die­sen Tritt aus­ge­löst. Die Dar­stel­lung der Beko BBL ist daher für uns nicht akzeptabel.“

Die Bro­se Bas­kets wer­den das Urteil nicht anfech­ten, legen aber Wert auf eine ange­mes­se­ne Dar­stel­lung des Ablaufs.

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