Seri­en­auf­bre­cher auf fri­scher Tat gefasst

Aufgebrochene Automaten

Auf­ge­bro­che­ne Automaten

Einem Weih­nachts­ge­schenk für die Bam­ber­ger Poli­zei kommt die Fest­nah­me des Seri­en­ein­bre­chers in der Weih­nachts­nacht gleich. Bereits seit Ende Sep­tem­ber lagen die Beam­ten auf Lau­er um den lang­ge­such­ten Seri­en­ein­bre­cher ding­fest machen zu kön­nen. Annä­hernd 50 Auto­ma­ten­auf­brü­che an Tank­stel­len, am Fried­hof und in ver­schie­de­nen Betrie­ben wer­den dem Täter von den ermit­teln­den Beam­ten zuge­rech­net. Mehr­fach war man dem Ein­bre­cher ganz dicht auf den Fer­sen, konn­te ihn jedoch erst in der „Hei­li­gen Nacht“ auf fri­scher Tat festnehmen.

Nach­dem er zum wie­der­hol­ten Male einen Auto­ma­ten für Grab­lich­ter am Bam­ber­ger Fried­hof auf­ge­bro­chen hat­te, wur­de gegen 01.50 Uhr in der Nacht zum 1. Fei­er­tag die Siche­rungs­an­la­ge am Auto­ma­ten aus­ge­löst. Die sofort ein­ge­lei­te­te Groß­fahn­dung durch meh­re­re Strei­fen und einen Dienst­hun­de­füh­rer führ­te in der Mem­mels­dor­fer Stra­ße schließ­lich zum Erfolg. Dabei half auch der frisch gefal­le­ne Schnee, da die vom Tat­ort weg­füh­ren­den Fahr­rad­spu­ren direkt zum lan­ge gesuch­ten Ein­bre­cher führten.

Bei dem 33jährigen Fest­ge­nom­me­nen konn­te noch das erbeu­te­te Münz­geld auf­ge­fun­den wer­den. An sei­nem Fahr­rad hat­te er sein Auf­bruchs­werk­zeug pro­fes­sio­nell mit Klett­bän­dern befe­stigt um es jeder­zeit griff­be­reit zu haben. Außer­dem führ­te er noch eine schwar­ze Sturm­hau­be mit, die unter dem Fahr­rad­sat­tel ver­steckt war.

Der Tat­ver­däch­ti­ge stammt aus Bam­berg und hat mit sei­nen Ein­brü­chen und Auto­ma­ten­auf­brü­chen offen­sicht­lich sei­nen Rausch­gift­kon­sum finanziert.

Der ent­stan­de­ne Sach- bzw. Ent­wen­dungs­scha­den beläuft sich auf mehr als 50.000 €uro, wobei der Täter wesent­lich mehr Scha­den anrich­te­te als Beu­te mach­te. Die Ermitt­lungs­grup­pe der Poli­zei­in­spek­ti­on Bam­berg-Stadt prüft der­zeit, ob der Fest­ge­nom­me­ne noch für wei­te­re Straf­ta­ten in Bam­berg in Fra­ge kommt.

Der 33jährirge Mann wur­de noch am 1. Weih­nachts­fei­er­tag dem Haft­rich­ter vor­ge­führt und muss­te danach in Untersuchungshaft.

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