Poli­zei­be­richt Frän­ki­sche Schweiz vom 17.12.2010

Ein­bre­cher kam am Nach­mit­tag – Tipps der Poli­zei

HAU­SEN, LKR. FORCH­HEIM. Am spä­ten Don­ners­tag­nach­mit­tag schlug ein Ein­bre­cher in der West­stra­ße zu. Er erbeu­te­te Schmuck und Bar­geld. Zwi­schen 16 und 17.45 Uhr drang der unbe­kann­te Täter durch Auf­he­beln eines Fen­sters in das Ein­fa­mi­li­en­haus ein und durch­such­te Schrän­ke und Schub­la­den. Er wur­de fün­dig und zog mit erbeu­te­tem Schmuck und Bar­geld im Wert von etwa 1000 Euro ab. Die Kri­po Bam­berg, Tel. 0951 / 9129–491, oder die Poli­zei­in­spek­ti­on Forch­heim, Tel. 09191 /70900, bit­ten um Hin­wei­se: Wer hat am Don­ners­tag­nach­mit­tag bzw. am frü­hen Abend in und um die West­stra­ße ver­däch­ti­ge Per­so­nen und / oder Fahr­zeu­ge fest­ge­stellt?

Tipps der Ober­frän­ki­schen Poli­zei:

Stadt und Land­kreis Forch­heim

Dieb­stahls­de­lik­te

Fahr­rä­der weg.
FORCH­HEIM. Wäh­rend sie den Weih­nachts­markt besuch­ten wur­den am Mitt­woch zwi­schen 16.30 Uhr und 18.30 Uhr einem Ehe­paar ihre bei­den Fahr­rä­der gestoh­len. Bei der Beu­te han­delt es sich um ein Damen- und ein Her­ren­rad aus der sel­ben Pro­duk­ti­ons­li­nie der Mar­ke Dia­mant / Pacer. Sie waren mit einem Kabel­schloss gesi­chert an einem Fahr­rad­stän­der an der Ecke Satt­ler­tor­stra­ße / Krot­ten­tal abge­stellt gewe­sen. Hin­wei­se auf den Ver­bleib der bei­den roten Fahr­rä­der, die einen Zeit­wert von etwa 400 Euro haben, nimmt die Poli­zei in Forch­heim, Tel.: 09191/7090–0 ent­ge­gen.

Sach­be­schä­di­gun­gen

Eber­mann­stadt
Am Don­ners­tag, in der Zeit von 14.45 Uhr bis 20.20 Uhr wur­de von einem grau­en Ford, der in der Stra­ße “Zum Brei­ten­bach” kurz nach der Brücke geparkt war, der Außen­spie­gel abge­bro­chen. Dadurch ent­stand ein Scha­den von 50 Euro.

Blau hin­term Steu­er
LKR. FORCH­HEIM. Anläss­lich einer rou­ti­ne­mä­ßi­gen Ver­kehrs­kon­trol­le wur­de am Don­ners­tag­abend im süd­li­chen Land­kreis bei einem 43jährigen Auto­fah­rer Alko­hol­ein­wir­kung fest­ge­stellt. Der Test am Alko­ma­ten ergab 2,32 Pro­mil­le, so dass eine Blut­ent­nah­me ange­ord­net und der Füh­rer­schein sicher­ge­stellt wer­den muss­te.

Aggres­si­ve Bett­le­rin­nen fest­ge­nom­men
FORCH­HEIM. Am Don­ners­tag­mit­tag fie­len am Bahn­hof zwei Frau­en im Alter von 19 und 17 Jah­ren auf, die in aggres­si­ver Wei­se dort bet­tel­ten. Zunächst gab ihnen eine 49-jähr­ge Frau, die aus dem Land­kreis stammt, frei­wil­lig einen Euro. Die bei­den in Nürn­berg woh­nen­den jun­gen Frau­en erhoff­ten sich jedoch mehr, bedräng­ten die Spen­de­rin minu­ten­lang und lie­fen ihr meh­re­re hun­dert Meter hin­ter­her, so dass sie schließ­lich aus Angst in einen Bus flüch­ten muss­te. Eine Poli­zei­strei­fe konn­te die bei­den Täte­rin­nen schließ­lich fest­neh­men. Nach Über­prü­fung ihres Wohn­sit­zes und einer erken­nungs­dienst­li­chen Behand­lung wur­den sie wie­der auf frei­en Fuß gesetzt. Anzei­ge wegen des Ver­dachts der Nöti­gung wird erstat­tet.

Stadt­ge­biet und Land­kreis Bam­berg

Dieb­stahls­de­lik­te

Dieb­stahl ging schief
BAM­BERG. Eine 48jährige Frau woll­te am Don­ners­tag, kurz vor 18.00 Uhr, einer Ange­stell­ten im Bür­ger­bü­ro im Rat­haus 150 Euro aus einer Geld­kas­set­te steh­len. Die Stadt­an­ge­stell­te reagier­te schnell, stell­te sich der Frau in Weg und konn­te sie schließ­lich zur Her­aus­ga­be der Beu­te über­re­den.

Unfall­fluch­ten

BAM­BERG. Auf dem Park­platz eines Super­markts fuhr am Don­ners­tag­mit­tag eine Auto­fah­re­rin aus dem Land­kreis gegen einen dort gepark­ten VW Golf. Obwohl die Unfall­ver­ur­sa­che­rin von Zeu­gen auf den Unfall auf­merk­sam gemacht wor­den war und einen Sach­scha­den von 2000 Euro ange­rich­tet hat­te, fuhr die­se ein­fach wei­ter. Anhand des abge­le­se­nen Kenn­zei­chens konn­te die 71jährige Frau jedoch schnell von der Poli­zei ermit­telt wer­den und muss sich jetzt wegen Unfall­flucht ver­ant­wor­ten.

Ver­mut­lich beim Ran­gie­ren beschä­dig­te am Don­ners­tag, zwi­schen 06.00 Uhr und 13.30 Uhr, ein Unbe­kann­ter bei einem Wohn­an­we­sen in der Lau­ren­zi­stra­ße eine Kup­fer­fen­ster­bank. Dem Haus­ei­gen­tü­mer ent­stand dadurch ein Sach­scha­den von min­de­stens 300 Euro. Zeu­gen wer­den gebe­ten, sich mit der PI Bam­berg-Stadt unter Tel: 0951/9129–210 in Ver­bin­dung zu set­zen.

Ver­kehrs­un­fäl­le

BAM­BERG. Zu einem Ver­kehrs­un­fall, der sich am Mitt­woch, kurz nach 14.00 Uhr, an der Kreu­zung Ber­li­ner Ring / Zoll­ner­stra­ße ereig­ne­te, sucht die PI Bam­berg-Stadt unter Tel: 0951/9129–210 Zeu­gen. Im Kreu­zungs­be­reich krach­te eine Rent­ne­rin mit ihrem Golf in den Wagen einer 40jährigen Frau aus dem Land­kreis Bam­berg, die sich durch den Auf­prall leicht ver­letz­te. Den Sach­scha­den an bei­den Pkws bezif­fert die Poli­zei auf min­de­stens 7000 Euro.

Bei Schnee­glät­te gegen Stra­ßen­schild
KEM­MERN. Auf­grund unan­ge­pass­ter Geschwin­dig­keit kam am Frei­tag, kurz nach Mit­ter­nacht, ein 42-Jäh­ri­ger mit sei­nem Opel auf der B 4 von der Fahr­bahn ab. Er stieß gegen ein Ver­kehrs­zei­chen und blieb schließ­lich auf dem Fahr­rad­weg stecken. Der Gesamtsach­scha­den beläuft sich auf über 1.000 Euro.

Fron­tal­zu­sam­men­stoß ver­hin­dert
UNTER­NEU­SES. Ein 20-jäh­ri­ger Opel­fah­rer über­sah am Don­ners­tag­vor­mit­tag auf der B 22 beim Über­ho­len eines Lkw einen ent­ge­gen­kom­men­den Jeep. Der 50-jäh­ri­ge Jee­pfah­rer steu­er­te sei­nen Pkw nach rechts und konn­te einen Fron­tal­zu­sam­men­stoß ver­mei­den. Den­noch berühr­ten sich die bei­den Außen­spie­gel der Fahr­zeu­ge. Der 50-Jäh­ri­ge wur­de mit leich­ten Ver­let­zun­gen ins Kran­ken­haus Bur­ge­brach gebracht. Der Sach­scha­den blieb unter 500 Euro.

Zu schnell bei win­ter­li­chen Stra­ßen­ver­hält­nis­sen
A 73/ZAPFENDORF, LKR. BAM­BEG. Don­ners­tag­nacht fuhr ein 31-jäh­ri­ger Peu­geot-Fah­rer auf dem lin­ken Fahr­strei­fen der A 73 in Rich­tung Bam­berg. Als er sich auf glei­cher Höhe mit einem Lkw befand, geriet sein Pkw ins Schleu­dern und stieß gegen das Vor­der­rad des Lkw. Des­sen 31-jäh­ri­ger Fah­rer brem­ste ab, wobei sein Anhän­ger nach rechts dreh­te und gegen die Außen­schutz­plan­ke stieß. Beim Unfall wur­de nie­mand ver­letzt; es ent­stand ein Gesamtsach­scha­den in Höhe von ca. 2700 Euro.

Son­sti­ges

Zech­prel­ler muss­te Rausch bei Poli­zei aus­schla­fen
BAM­BERG. Unter dem Vor­wand, zur Bank gehen zu wol­len, um Geld zu holen, mach­te sich am Don­ners­tag­abend ein 55jähriger Poli­zei­be­kann­ter aus einer Gast­stät­te in der König­stra­ße aus dem Staub. Zuvor hat­te er für fast 45 Euro gezecht. Der Betrun­ke­ne konn­te von der Poli­zei im Stadt­ge­biet auf­ge­grif­fen wer­den und muss­te sei­nen Rausch in einer Aus­nüch­te­rungs­zel­le aus­schla­fen.

Auto­fah­rer unter Dro­gen­ein­fluss
BAM­BERG. Bei einer Ver­kehrs­kon­trol­le in der Luit­pold­stra­ße konn­ten in den frü­hen Mor­gen­stun­den des ver­gan­ge­nen Diens­tags bei einem 27-jäh­ri­gen Fie­sta-Fah­rer dro­gen­ty­pi­sche Auf­fäl­lig­kei­ten fest­ge­stellt wer­den. Da ein durch­ge­führ­ter Dro­gen­schnell­test posi­tiv aus­fiel, folg­te eine Blut­ent­nah­me im Kli­ni­kum. Den jun­gen Mann erwar­tet nun eine Anzei­ge wegen eines Ver­sto­ßes nach dem Betäu­bungs­mit­tel­ge­setz sowie eine Ver­kehrs­ord­nungs­wid­rig­keit.

Rol­ler­fah­rer ohne Füh­rer­schein
HALL­STADT. In der Bahn­hof­stra­ße wur­de am Don­ners­tag­nach­mit­tag ein Rol­ler­fah­rer einer Ver­kehrs­kon­trol­le unter­zo­gen. Dabei stell­te sich her­aus, dass dem 50-Jäh­ri­gen schon seit Jah­ren der Füh­rer­schein ent­zo­gen wur­de. Jetzt muss er mit einer Anzei­ge wegen Fah­ren ohne Fahr­erlaub­nis rech­nen.

Sturz in den Main-Donau-Kanal.
Strul­len­dorf, LKR. BAM­BERG. Viel Glück hat­te am Don­ners­tag­vor­mit­tag ein Besat­zungs­mit­glied eines 172 Meter lan­gen bel­gi­schen Schiffs­ver­ban­des bei einem Sturz vom fah­ren­den Schiff in den Main-Donau-Kanal. Die 49-jäh­ri­ge Patent­in­ha­be­rin rutsch­te auf dem schnee­glat­ten Gang­bord aus und stürz­te 1,5 Meter tief in das eis­kal­te Was­ser. Schwim­mend ret­te­te sie sich an das 20 Meter ent­fern­te Ufer, wo sie vom Not­arzt anschlie­ßend wegen Unter­küh­lung behan­delt wur­de. Die alar­mier­ten Kräf­te von Feu­er­wehr, Was­ser­wacht und DLRG muss­ten nicht mehr ein­grei­fen. Die Was­ser­schutz­po­li­zei Bam­berg stell­te bei der Unfall­auf­nah­me fest, dass die gan­ze Besat­zung bei den Arbei­ten am Ober­deck offen­sicht­lich zu bequem war, das Gang­bord vom Schnee zu säu­bern und die vor­ge­schrie­be­nen Ret­tungs­we­sten anzu­le­gen.

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