Uni Bam­berg: Patrick Roth liest „Real Time an den Feu­ern“, eine noch unver­öf­fent­lich­te „Erzäh­lung in acht Bildern“

Der Schrift­stel­ler und Regis­seur Patrick Roth ist am Don­ners­tag, den 2. Dezem­ber, zu Gast an der Uni­ver­si­tät Bam­berg und liest „Real Time an den Feu­ern“, eine noch unver­öf­fent­lich­te „Erzäh­lung in acht Bil­dern“, acht Tage­buch­ein­trä­gen aus dem Juli 2002: Es sind Nota­te über abend­li­che Gesprä­che am Pool, Berich­te über wun­der­sa­me Lite­ra­tur-Fun­de, die aus­agiert sein wol­len und Geschich­ten, die sich an wie­der­ge­se­he­nen Lieb­lings­fil­men ent­zün­den. Jedes „Bild“ steht für sich und ist doch mit allen ande­ren ver­bun­den – im durch­gän­gi­gen Motiv der „Real Time“: des Dau­erns von Zeit, der inten­si­ven Teil­ha­be am Erzählten.

Roths Tex­te ver­bin­den mythisch-bibli­sche Stof­fe mit Film­mo­ti­ven und Bil­dern aus dem Unbe­wuß­ten. Auf­se­hen erreg­te der Autor mit sei­ner „Chri­stus Tri­lo­gie“, die sich aus den Bän­den „River­si­de“ (1991), „John­ny Shi­nes oder Die Wie­der­erweckung der Toten“ (1993) und „Cor­pus Chri­sti“ (1996) zusam­men­setzt. In Gestalt pla­to­ni­scher Dia­lo­ge beschrei­ben sie die Suche nach den Grund­prin­zi­pi­en mensch­li­cher Exis-tenz, die in Urbil­dern wie Tod und Auf­er­ste­hung, Tau­fe und Neu­ge­burt zum Aus­druck kommen.

Roths Lesung fin­det statt am Don­ners­tag, den 2. Dezem­ber um 20 Uhr, im Hör­saal 025, An der Uni­ver­si­tät 2, Bam­berg. Alle Inter­es­sier­ten sind herz­lich eingeladen.

Zur Per­son

Patrick Roth, 1953 in Freiburg/​Breisgau gebo­ren, wuchs in Karls­ru­he auf. Im Anschluss an ein Sprach­stu­di­um in Paris stu­dier­te er Angli­stik, Ger­ma­ni­stik und Roma­ni­stik in Frei­burg sowie Pro­duk­ti­on und Regie in Los Ange­les, wo er bis heu­te lebt. Für sei­ne Wer­ke wur­de er mit Prei­sen geehrt, unter ande­rem mit dem Hugo Ball Preis (2002) und dem Lite­ra­tur­preis der Kon­rad-Ade­nau­er-Stif­tung (2003).

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