Klas­sik am See 2011: Don Juan – Die Kunst des Ver­füh­rens

Kar­ten­ver­kauf star­tet am 1. Dezem­ber 2010: 10 % Früh­bu­cherra­batt auf die ersten 500 Tickets

Foto: Thomas Langer, Nürnberg

Foto: Tho­mas Lan­ger, Nürn­berg

Mit Wer­ken von Wolf­gang A. Mozart, Richard Strauss, Franz Liszt und Ser­gej Rach­ma­ni­now insze­nie­ren die Nürn­ber­ger Phil­har­mo­ni­ker unter der Lei­tung von Till Fabi­an Weser im Juli kom­men­den Jah­res bei „Klas­sik am See“ am Dech­sen­dor­fer Wei­her bei Erlan­gen gleich vier bedeu­ten­de Mei­ster­stücke der Musik­ge­schich­te. Unter­schied­li­che Musik­for­men wie eine sin­fo­ni­sche Dich­tung, ein Kla­vier­kon­zert, eine Orche­ster­be­ar­bei­tung eines Kla­vier­stückes sowie Aus­zü­ge aus einer Oper beleuch­ten die Figur des Don Juan, dem Urbild des Ver­füh­rers schlecht­hin.

In der ersten Kon­zert­hälf­te ste­hen aus­ge­wähl­te Ari­en aus Mozarts Oper „Don Gio­van­ni“ im Mit­tel­punkt, die den Titel­hel­den die­ser „ope­ra buf­fa“ zudem tra­gisch und dia­bo­lisch erschei­nen las­sen. Zur Eröff­nung des Abends vor­an­ge­stellt, erklingt ein weni­ger bekann­tes Orche­ster­werk von Franz Liszt, der „Mephi­sto-Wal­zer, Nr. 1“-Der Tanz in der Dorf­schen­ke. Mephi­sto spielt hier zu einem orgia­sti­schen und dia­bo­li­schen Tanz auf, das The­ma Ver­füh­rung auf die Spit­ze trei­bend.

In der zwei­ten Kon­zert­hälf­te wird der Faden wei­ter gespon­nen mit dem Orche­ster­werk „Don Juan“, op. 20, eine der bekann­ten sin­fo­ni­schen Dich­tun­gen des jun­gen Richard Strauss. Ein Jahr­hun­dert nach Mozarts Oper ver­lieh er der Cha­rak­ter­fi­gur in sei­ner Kom­po­si­ti­on beson­de­ren jugend­li­chen Über­mut und setz­te die­sen in orche­stra­le Vita­li­tät um, die ihn spä­ter Welt­ruhm ein­brach­te. Den Abschluss des Kon­zer­tes bil­det ein wei­te­rer Höhe­punkt und Musik­ge­nuss: der kroa­ti­sche Pia­nist Dejan Lazic spielt das Kla­vier­kon­zert Nr. 2, c‑moll, op. 18, von Ser­gej Rach­ma­ni­now, für des­sen Ein­spie­lung er auch den Echo Klas­sik 2009 gewon­nen hat. Die­ses popu­lä­re Instru­men­tal­kon­zert der rus­si­schen Spät­ro­man­tik mit sei­ner vir­tu­os höchst anspruchs­vol­len Dyna­mik, begei­stert vor allem mit unver­hoh­le­ner Emo­tio­na­li­tät und Tie­fe. Die dem Werk imma­nen­te Sinn­lich­keit und ver­füh­re­ri­sche Ton­ge­bung machen es zu einem idea­len Fina­le zum The­ma „Kunst des Ver­füh­rens“.

Dejan Lazic, der das Kon­zert u. a. auch mit dem Lon­don Phil­har­mo­nic Orche­stra unter der Lei­tung von Kirill Petren­ko gespielt hat, gilt als über­zeu­gen­der Rach­ma­ni­now Pia­nist, der mit manu­el­ler Per­fek­ti­on des­sen Sinn für die dunk­le Lei­den­schaft und die Aura des Geheim­nis­vol­len ähn­lich wie Vla­di­mir Horo­witz aus­zu­leuch­ten ver­mag.

Ein rund um sinn­li­cher und lei­den­schaft­li­cher Som­mer­abend im Kon­zert­saal unter frei­em Him­mel bei „Klas­sik am See“ scheint wie­der garan­tiert. Nach dem Kon­zert wird auch 2011 das belieb­te far­ben­präch­ti­ge Feu­er­werk über dem See den Abschluss des schon längst zum Kul­tur-High­light der Regi­on avan­cier­ten Klas­sik- Open­airs bil­den.

Festi­val­or­che­ster: Mit­glie­der der Nürn­ber­ger Phil­har­mo­ni­ker
Künst­le­ri­sches Kon­zept & Musi­ka­li­sche Lei­tung: Till Fabi­an Weser
Star­gast: Dejan Lazic, (Kla­vier) – Echo Klas­sik 2009 Preis­trä­ger
Gesangs­so­li­sten: Mirel­la Buo­nai­ca (Sopran), Kath­rin Kurz (Sopran), Ricar­do Velas­quez (Bari­ton)

Ter­min: Mi, 27. Juli 2011 (Ersatz­ter­min: 28. Juli 2011), Kon­zert­be­ginn: 20 Uhr
Ort: Dech­sen­dor­fer Wei­her, Erlangen/​Dechsendorf
Ver­an­stal­ter: Klas­sik­kul­tur e.V. Erlan­gen, www​.klas​sik​kul​tur​.de
Infor­ma­tio­nen: www​.klas​sik​-am​-see​.com
Kar­ten­vor­ver­kauf­be­ginn: 01. Dezem­ber 2010
Kar­ten­prei­se: ab 16,50 € inkl. aller Gebüh­ren
10 % Früh­bu­cherra­batt auf die ersten 500 Tickets: max. bis 31.12.2010
Kar­ten­ver­kauf Online: www​.klas​sik​-am​-see​.com,
Kar­ten­hot­line: 09131/90 85 783
Außer­dem sind Kar­ten bei allen Geschäfts­stel­len des Frän­ki­schen Tag erhält­lich.

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