Bezie­hungs­streit eska­liert – 22-Jäh­ri­ger vor­läu­fig fest­ge­nom­men

Gemein­sa­me Pres­se­er­klä­rung des Poli­zei­prä­si­di­ums Ober­fran­ken und der Staats­an­walt­schaft Bay­reuth

Weil der Streit mit sei­ner 18-jäh­ri­gen Freun­din am Sonn­tag eska­lier­te, wur­de ein 22-jäh­ri­ger Bay­reu­ther am Sonn­tag vor­läu­fig fest­ge­nom­men und beschäf­tig­te seit­dem Staats­an­walt­schaft und Kri­mi­nal­po­li­zei in Bay­reuth. Der Mann hat­te die jun­ge Frau bei­na­he bewusst­los gewürgt, bevor ein Bekann­ter Schlim­me­res ver­hin­der­te.

Das jun­ge Pär­chen geriet am Sonn­tag­mit­tag in der Woh­nung des 22-Jäh­ri­gen in der Len­bach­stra­ße in Bay­reuth in Streit. In dem eska­lie­ren­den Zwist schlug der jun­ge Mann mehr­mals auf sei­ne Freun­din ein und würg­te sie mit blo­ßen Hän­den bei­na­he bis zur Bewusst­lo­sig­keit. Erst als ein Bekann­ter des Pär­chens dazwi­schen ging, ließ der 22-Jäh­ri­ge von sei­nem Opfer ab. Der Täter flüch­te­te zunächst aus der Woh­nung, stell­te sich aber weni­ge Stun­den spä­ter der Poli­zei.

Nach umfang­rei­chen Ermitt­lun­gen wur­de der vor­läu­fig Fest­ge­nom­me­ne heu­te dem Ermitt­lungs­rich­ter vor­ge­führt. Nach Ver­neh­mun­gen von Opfer und Täter reich­ten die gewon­ne­nen Erkennt­nis­se nach Über­zeu­gung des Gerichts nicht, um einen Tötungs­vor­satz zu beja­hen. Der jun­ge Mann wur­de wie­der frei­ge­las­sen.

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