Pres­se­mit­tei­lung der Forch­hei­mer CSU

Reform des Senio­ren­bei­ra­tes ange­mahnt – SPD-Idee „Ein­engung der Kir­che“ scharf kri­ti­siert – Jugend, Haus­halt und Park­si­tua­ti­on der Innen­stadt im Fokus

Wegen der zuneh­men­den Wich­tig­keit der Belan­ge ört­li­cher Senio­rin­nen und Senio­ren erfolg­ten bereits in den Jah­ren 2007 und 2008 sei­tens der CSU-Stadt­rats­frak­ti­on Initia­ti­ven zur Refor­mie­rung des ört­li­chen Senio­ren­bei­ra­tes.

Nun war man vor einem vier­tel Jahr guter Hoff­nung, weni­ge noch offe­ne Fra­gen abschlie­ßend klä­ren zu kön­nen – jedoch sieht man sich getäuscht: Ent­ge­gen ursprüng­li­cher Abstim­mungs­ge­sprä­che der CSU mit der Frak­ti­ons­füh­rung der SPD wol­len dort nun Genos­sin­nen und Genos­sen von bis­he­ri­gen Ver­ein­ba­run­gen nichts mehr wis­sen und ein völ­lig neu­es Gebil­de auf die Schie­ne set­zen, so Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der Udo Schön­fel­der. Hier­durch neh­men sie in Kauf, dass es zu wei­te­ren Ver­zö­ge­run­gen sei­tens Ver­wal­tung und Kom­mu­nal­po­li­tik kom­men kann, dies zu Lasten der Forch­hei­mer Senio­rin­nen und Senio­ren.

Beson­ders kri­tisch sieht die CSU-Stadt­rats­frak­ti­on, so der Senio­ren­be­auf­trag­te der CSU-Stadt­rats­frak­ti­on Ger­hard Käding, dass die SPD die Rol­le der Kir­che ein­engen will. Dies sei mit der CSU nicht zu machen.

Auf Initia­ti­ve der CSU-Stadt­rats­frak­ti­on erfolgt eine Über­mal-Akti­on der Schmie­rei­en an der Milka­b­rücke. Dies erfolgt sei­tens der Frak­ti­ons­mit­glie­der und gemäß dem Vor­bild „Run­dell Forch­heim Nord“ Graf­fi­ti-inter­es­sier­ten Jugend­li­chen. In der Dezem­ber-Sit­zung der CSU-Stadt­rats­frak­ti­on stellt der Jugend­be­auf­trag­te der Stadt Forch­heim, Stadt­rat Ste­fan Zocher, sei­ne bis­he­ri­gen Akti­vi­tä­ten und wei­te­ren Pla­nun­gen vor.

Hin­sicht­lich der Vor­be­rei­tung des Haus­hal­tes 2011 posi­tio­niert die CSU-Stadt­rats­frak­ti­on ein­deu­ti­ge Leit­plan­ken: Einer­seits gel­te es, die Stadt­ent­wick­lung nach dem Mot­to „Bes­ser 33 als 27 Tau­send Ein­woh­ner“ kon­se­quent vor­an­zu­trei­ben, ande­rer­seits ist der Stadt­haus­halt zu kon­so­li­die­ren, eine Erhö­hung der Net­to­neu­ver­schul­dung wer­de abge­lehnt, so die Mei­nung der CSU-Stadt­rats­frak­ti­on. Als kon­kre­ten Ein­spa­rungs­vor­schlag regt die CSU-Stadt­rats­frak­ti­on an, den Vor­schlag der Ver­wal­tung, eine auf­wän­di­ge Sanie­rung der Ger­ma­nia-Brücke durch­zu­füh­ren, zu ver­wer­fen und statt­des­sen eine erheb­lich kosten­gün­sti­ge­re Lösung gemäß einer Bun­des­wehr-Behelfs­brücke zu rea­li­sie­ren.

Wegen der Sper­rung der Park­hau­ses wur­den sei­tens der inner­städ­ti­scher Unter­neh­men kon­kre­te Vor­schlä­ge (von der zeit­wei­sen Umwid­mung von Motor­rad- zu PKW-Stell­plät­zen bis hin zur teil­wei­sen Zuläs­sig­keit des Par­kens auf dem Para­de­platz) for­mu­liert, die Fol­gen für Han­del und Dienst­lei­stung abzu­mil­dern. Sei­tens der CSU-Stadt­rats­frak­ti­on wur­den die­se posi­tiv bewer­tet mit der Maß­ga­be, dass die Ver­wal­tung die­se wohl­wol­lend bear­bei­ten möge.

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