Kreis­ju­gend­ring Bam­berg besich­tig­te Jugendheime

(v.l.) Hermann Adelhardt (Vorsitzender des KJR), Marina Tabernaus,  Matthias Hofmann, Thilo Garbe, Marga Söhnlein, Simone Chalupka (Geschäftsführerin des KJR)

(v.l.) Her­mann Adel­hardt (Vor­sit­zen­der des KJR), Mari­na Taber­naus, Mat­thi­as Hof­mann, Thi­lo Gar­be, Mar­ga Söhn­lein, Simo­ne Cha­lup­ka (Geschäfts­füh­re­rin des KJR)

Unter Lei­tung des Vor­sit­zen­den, Her­mann Adel­hardt, besich­tig­te der Kreis­ju­gend­ring Bam­berg-Land jetzt die Bau­stel­len für Jugend­heim­bau­ten im Land­kreis Bam­berg. Ein­ge­la­den waren auch die Mit­glie­der des Jugend­hil­fe­aus­schus­ses. Hin­ter­grund der Besich­tungs­fahrt war es, sich ein Bild über den Stand der Bau­maß­nah­men zu machen und dem Jugend­hil­fe­aus­schuss anschlie­ßend einen Zuschuss­vor­schlag für den Land­kreis Bam­berg unter­brei­ten zu können.

Bei­na­he fer­tig gestellt prä­sen­tier­te sich der Besich­ti­gungs­kom­mis­si­on der Jugend­heim­bau des Pfad­fin­der­bun­des Wel­ten­bumm­ler in Hall­stadt. Hier wur­de ein altes Wohn­haus mit Fleiß und Eigen­in­itia­ti­ve gene­ral­sa­niert und für die Pfad­fin­der ein­ge­rich­tet. Die Gesamt­ko­sten der Maß­nah­me belau­fen sich auf etwa 164.000 Euro. Adel­hardt erklär­te, dass der Pfad­fin­der­bund damit ein altes Haus „geret­tet“ habe an des­sen Reno­vier­bar­keit so man­cher Zwei­fel gehabt hätte.

Im Anschluss dar­an wur­de in Sta­del­ho­fen das größ­te Bau­vor­ha­ben unter die Lupe genom­men. Dort errich­tet der Musik­ver­ein Sta­del­ho­fen mit gro­ßer Arbeits­lei­stung der Mit­glie­der ein Musik­heim mit Jugend­be­reich. Die Gesamt­ko­sten des Bau­vor­ha­bens wer­den auf rund 440.000 Euro ver­an­schlagt. Der Roh­bau des Gebäu­des ist bereits errich­tet. Der Vor­stand des Musik­ver­eins, Gün­ther Rauch, erklär­te, dass der Neu­bau auch den länd­li­chen Bereich stär­ken soll. Ins­be­son­de­re gehe es dem Ver­ein dar­um, die Jugend an den Ver­ein und an Sta­del­ho­fen zu bin­den, um die Abwan­de­rung jun­ger Men­schen aus dem länd­li­chen Raum einzudämmen.

In Kal­ten­eg­gols­feld wur­de das klein­ste Bau­vor­ha­ben besich­tigt. Hier baut der Markt Hei­li­gen­stadt die ehe­ma­li­ge Gemein­schafts­frier­an­la­ge in einen Jugend­raum um. Ins­ge­samt 42.000 Euro sind für den Umbau veranschlagt.

Abschlie­ßend wur­den die Jugend­räu­me des DJK Sport­ver­ei­nes Geisfeld, Gemein­de Strul­len­dorf, besich­tigt. Das Gebäu­de wird der­zeit saniert und moder­ni­siert. Die Gesamt­ko­sten belau­fen sich auf rund 72.000 Euro. Die Vor­sit­zen­de Doris Pflaum sowie Bür­ger­mei­ster Andre­as Schwarz erläu­ter­ten die Bau­maß­nah­me und hoben her­vor, dass das Gebäu­de damit auch ener­ge­tisch saniert wird.

Aus­künf­te über die För­der­mög­lich­keit zur Errich­tung und Reno­vie­rung von Jugend­räu­men gibt die Geschäfts­füh­re­rin des Kreis­ju­gend­rin­ges Bam­berg-Land, Simo­ne Cha­lup­ka, Tel.: 0951/85–764.

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