Kul­tur­ver­ein Wirnt von Grä­fen­berg. e.V. lädt zum Vor­trags­abend

Der Grä­fen­ber­ger Kul­tur­ver­ein lädt ein zu sei­nem ersten öffent­li­chen Vor­tags­abend mit Bea­mer-Pro­jek­ti­on: Frau Prof. Dr. Chi­sti­na Bir­ken­ha­ke spricht über Sym­me­trie in Natur, Kunst und Mathe­ma­tik am Frei­tag, 22. Okto­ber 2010, 19 Uhr, im Histo­ri­schen Rat­haus am Markt­platz in Grä­fen­berg. Der Ein­tritt ist frei!

Ver­ste­hen Blu­men Mathe­ma­tik? – Sol­che und ähn­li­che Fra­gen beant­wor­tet die Mathe­ma­tik-Pro­fes­so­rin Chri­sti­na Bir­ken­ha­ke in ihrem Vor­trag mit einem glat­ten Ja. Und sie demon­striert es anhand von Bil­dern und deren geo­me­tri­scher Auf­schlüs­se­lung. Denn Blu­men fas­zi­nie­ren uns nicht nur durch ihre Far­ben und Düf­te. Wir emp­fin­den auch die sym­me­tri­sche Anord­nung ihrer Blü­ten­blät­ter als schön. Sym­me­trie – ein umfas­sen­des Bau­prin­zip des Lebens, der Natur und unse­rer Welt, vom Mikro- bis zum Makro­kos­mos. Kein Wun­der, dass wir auch in der Kunst häu­fig sym­me­tri­sche Muster fin­den. Umge­kehrt ent­wickelt Frau Bir­ken­ha­ke aus der Anschau­ung sol­cher Sym­me­trien didak­ti­sche Kon­zep­te, um Schü­ler zu moti­vie­ren, sich für die oft als trocken-abstrakt gefürch­te­te Mathe­ma­tik zu begei­stern.

Chri­sti­na Bir­ken­ha­ke lehrt an der Uni­ver­si­tät Erlan­gen-Nürn­berg im Depart­ment Mathe­ma­tik und an Nürn­ber­ger Schu­len. Außer­dem war sie an den Uni­ver­si­tä­ten Mainz und Bay­reuth und der Fern­fach­hoch­schu­le Ham­burg tätig. Zu For­schungs­auf­ent­hal­ten war sie u.a. in Ita­li­en (Pisa), Indi­en (Bom­bay), Chi­le (Val­pa­rai­so) und Mexi­ko (More­lia). Sie ist Grä­fen­ber­ger Mit­bür­ge­rin mit Wohn­sitz in Thuis­brunn.

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