Der siche­re Weg zum Erfolg – Fit­ness für klei­ne und mitt­le­re Unter­neh­men

Die Seminarteilnehmer bei der Zertifikatsübergabe

Die Semi­nar­teil­neh­mer bei der Zer­ti­fi­kats­über­ga­be

Oft sind es die Details, an denen der schein­bar siche­re Erfolg schei­tert. Sei es das kom­pe­ten­te Auf­tre­ten bei Gesprä­chen, eine Ana­ly­se der eige­nen Markt­po­si­ti­on oder die rich­ti­ge Unter­neh­mens­füh­rung in bzw. nach der Kri­se – beson­ders klei­ne und mit­tel­stän­di­sche Fir­men ver­lie­ren im Tages­ge­schäft oft den Blick für die­se wich­ti­gen Ein­zel­hei­ten.

Die Wirt­schafts­för­de­run­gen von Stadt und Land­kreis Bam­berg haben daher in den ver­gan­ge­nen Mona­ten gemein­sam mit dem Bera­tungs­bü­ro „ziel manage­ment con­sul­ting“ im Inten­siv­se­mi­nar „Unter­neh­mens­fit­ness KMU“ ver­schie­de­ne Schu­lun­gen zu genau die­sen The­men ange­bo­ten. Geför­dert wur­de die Semi­nar­rei­he von der Euro­päi­schen Uni­on. 14 Fir­men­in­ha­ber aus den unter­schied­lich­sten Bran­chen haben dar­an teil­ge­nom­men, um gera­de in wirt­schaft­lich schwie­ri­gen Zei­ten wett­be­werbs­fä­hig zu blei­ben und gestärkt aus dem Kon­junk­tur­tief her­vor­zu­ge­hen. „Das Semi­nar war ein vol­ler Erfolg! Ich war mir sicher, mein Unter­neh­men blind zu ken­nen. Nach den pra­xis­ori­en­tier­ten Schu­lun­gen sehe ich es jedoch mit ande­ren Augen“, so ein Teil­neh­mer.

Das Erfolg­re­zept der Semi­nar­rei­he liegt in der Mög­lich­keit der indi­vi­du­el­len Schu­lung. So wur­de in Ein­zel­coa­chings jeder Teil­neh­mer im per­sön­li­chen Unter­neh­mens­um­feld auf Schwä­chen und Stär­ken hin ana­ly­siert und bera­ten. Zudem wur­den die The­men Sozi­al­kom­pe­tenz, Kommunikations‑, Koor­di­nie­rungs- und Team­fä­hig­keit behan­delt. In abschlie­ßen­den Gesprä­chen hat­ten sie die Mög­lich­keit, einem Exper­ten­team ihr jewei­li­ges Geschäfts­kon­zept zu prä­sen­tie­ren, um so noch ein­mal das rich­ti­ge Auf­tre­ten etwa vor Kre­dit­ge­bern zu trai­nie­ren. „Das per­sön­li­che Coa­ching vor Ort ist der krö­nen­de Abschluss die­ses Semi­nars. Hier erhal­ten die Teil­neh­mer kon­kre­te Ansät­ze auf­ge­zeigt, wie Abläu­fe im Unter­neh­men ver­bes­sert wer­den kön­nen“, so Ruth Voll­mar von der Wirt­schafts­för­de­rung der Stadt Bam­berg.

Gera­de vor dem Hin­ter­grund des demo­gra­phi­schen Wan­dels wird das The­ma „Qua­li­fi­zie­rung“ immer wich­ti­ger. Daher set­zen sich die Wirt­schafts­för­de­run­gen von Stadt und Land­kreis Bam­berg aktiv für ein brei­tes Wei­ter­bil­dungs­an­ge­bot für die Unter­neh­men ein. Neben dem Inten­siv­se­mi­nar „Unter­neh­mens­fit­ness KMU“ bie­ten sie wei­te­re Qua­li­fi­zie­rungs­pro­gram­me für Unter­neh­men aus der Regi­on an, so z. B. die berufs­be­glei­ten­de Wei­ter­bil­dung zum Maschi­nen- und Anla­gen­füh­rer oder das Qua­li­fi­zie­rungs­se­mi­nar für den Ein­zel­han­del. Inge Werb, Lei­te­rin des Fach­be­reichs Wirt­schafts­för­de­rung am Land­rats­amt Bam­berg: „Mit dem Qua­li­fi­zie­rungs­pro­gramm wol­len wir den Unter­neh­men aus unse­rer Regi­on ein Rüst­zeug für die Zukunft an die Hand geben. Denn zur Opti­mie­rung der Geschäfts­pro­zes­se ist es oft wich­tig, den Blick für das Detail zu schär­fen, ohne das Gro­ße und Gan­ze aus dem Fokus zu ver­lie­ren.“

Auf Grund des Erfolgs ist es ist beab­sich­tigt, die Semi­nar­rei­he im Febru­ar 2011 mit dem Semi­nar „Nach­hal­ti­ge Unter­neh­mens­füh­rung“ wei­ter­zu­füh­ren. Dabei wer­den vier Semi­narblöcke à zwei Tage und zwei Tage Umset­zungs­schu­lung im Unter­neh­men ange­bo­ten, eine För­de­rung durch das Baye­ri­sche Staats­mi­ni­ste­ri­um für Arbeit und Sozi­al­ord­nung, Fami­lie und Frau­en mit Mit­teln aus dem Euro­päi­schen Sozi­al­fonds (ESF) ist bean­tragt. Infor­ma­tio­nen dazu fin­den alle Inter­es­sier­te schon heu­te unter www​.ziel​-mc​.de.

Das Foto zeigt die Semi­nar­teil­neh­mer bei der Zer­ti­fi­kats­über­ga­be: (v.l.) Julia Fischer, Fir­ma Möbi­us und Rup­pert; Dr. Mari­on Herr­mann, Fir­ma Soft­ware Sym­bio­se; Chri­sti­an Fürst, ziel manage­ment, Ver­an­stal­ter und Prü­fer; Chri­sto­pher Mein­ecke, Sport­ho­tel Wind­fel­der; Rai­ner Keis, Wirt­schafts­för­de­rung Land­kreis Bam­berg und Prü­fer; Wolf­gang Nikol, Sach­ver­stän­di­gen Büro; Nor­bert Hän­del, Spar­kas­se Bam­berg und Prü­fer; Oli­ver Rein­hardt, Fir­ma Rein­hardt; Ruth Voll­mar, Amt für Wirt­schaft Stadt Bam­berg und Prü­fe­rin; Ulri­ke Men­ger, ziel manage­ment, Ver­an­stal­ter und Prü­fe­rin; Franz Ruß, RSW und Prü­fer; Jür­gen Stu­ben­rauch, Fir­ma Eich­horn Kom­post.