Herbst­klau­sur der Frei­en Wähler

Glau­ber für Stär­kung der Regionalität

Das ver­pflich­ten­de kosten­freie letz­te Kin­der­gar­ten­jahr, die Abschaf­fung der Stu­di­en­ge­büh­ren für mehr Bil­dungs­ge­rech­tig­keit, mehr Leh­rer in klei­ne­ren Klas­sen und eine wesent­li­che Ver­bes­se­rung der kom­mu­na­len Aus­stat­tung durch den Erhalt der Städ­te­bau­för­de­rung in bis­he­ri­ger Form, die Mög­lich­keit der Aus­schöp­fung aller För­der­gel­der für die Breit­band­ver­sor­gung und Rück­nah­me der Pla­nun­gen für Mehr­ko­sten bei der Schü­ler­be­för­de­rung – das sind die Eck­punk­te der Frei­en Wäh­ler für die kom­men­den Haus­halts­be­ra­tun­gen. Thor­sten Glau­ber, Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter aus Pinz­berg: „Durch den Wirt­schafts­auf­schwung hat sich die Ein­nah­me­si­tua­ti­on in Bay­ern ein gutes Stück weit ver­bes­sert und es gäbe durch­aus Mit­tel für die Umset­zung unse­rer Forderungen.“

Ein wei­te­res gro­ßes The­ma der Klau­sur war der in Bay­ern herr­schen­de Zen­tra­lis­mus. Glau­ber: „Ob es um Wirt­schafts­po­li­tik, Infra­struk­tur oder die Ver­sor­gung mit erneu­er­ba­ren Ener­gien geht: Eigen­ver­ant­wor­tung und Regio­na­li­tät sind hier die Zukunft!“ Für vie­le Pro­ble­me könn­ten vor Ort schnel­ler prak­ti­ka­ble Lösun­gen gefun­den wer­den als durch die Staats­re­gie­rung mit ihren Mini­ste­ri­en. Auch dem demo­gra­fi­schen Wan­del kön­ne man mit der von den Frei­en Wäh­lern ange­streb­ten Dezen­tra­li­sie­rung nach Mei­nung von MdL Thor­sten Glau­ber ent­ge­gen wir­ken: Schnel­les Inter­net hält Arbeit­ge­ber und damit Aus­bil­der in den Regio­nen, Wirt­schafts­po­li­tik vor Ort kann zeit­nah und unbü­ro­kra­tisch auf geän­der­te Anfor­de­run­gen reagie­ren, wohn­ort­na­he Schu­len mit qua­li­fi­zier­ten Ange­bo­ten bin­den jun­ge Fami­li­en und die Städ­te­bau­för­de­rung mit der eigen­ver­ant­wort­li­chen Ver­ga­be der Mit­tel durch die Kom­mu­nen erhöht das Auf­trags­vo­lu­men für die regio­na­le Bau­wirt­schaft. „Die Bezir­ke und Kom­mu­nen müs­sen eigen­ver­ant­wort­lich mit ihren Mit­teln umge­hen dür­fen, sie wis­sen doch genau, wo am drin­gend­sten inve­stiert wer­den muss!“ so Glau­ber. Hier for­dern die Frei­en Wäh­ler eine gerech­te Ver­tei­lung der Mit­tel auf alle Bezir­ke Bayerns.

Land- und Bezirks­rat Rein­hardt Glau­ber mahn­te beim Tref­fen der Land­rä­te mit der FW-Land­tags­frak­ti­on in Nürn­berg, dass der Bund die von ihm an die Bezir­ke über­tra­ge­nen Auf­ga­ben auch finan­zie­ren müs­se, anson­sten dro­he allei­ne in Ober­fran­ken in den kom­men­den bei­den Jah­ren ein Haus­halts­de­fi­zit von rund 55 Mil­lio­nen Euro.

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