Inter­na­tio­na­le Kera­mik-Kon­fe­renz an der Uni­ver­si­tät Bayreuth

Die sieb­te inter­na­tio­na­le Kon­fe­renz zu Hoch­tem­pe­ra­tur­ke­ra­mik­werk­stof­fen fin­det vom 20. bis 22. Sep­tem­ber im Audi­max der Uni­ver­si­tät Bay­reuth statt. Ver­an­stal­ter sind der Lehr­stuhl Kera­mi­sche Werk­stof­fe der Uni­ver­si­tät Bay­reuth, die Fraun­ho­fer-Pro­jekt­grup­pe Kera­mi­sche­Ver­bund­struk­tu­ren sowie das Insti­tut Natio­nal des Sci­en­ces App­li­quées de Lyon und das Labo­ra­toire des Com­po­si­tes Ther­mo­st­ruc­turaux, Bor­deaux. Es wer­den mehr als 300 Teil­neh­mer erwartet.

Im Rah­men die­ser Kon­fe­renz wer­den Exper­ten aus 17 Natio­nen die neue­sten Ent­wick­lun­gen im Bereich der Kera­mi­schen Faser­ver­bund­werk­stof­fe (Cer­a­mic Matrix Composites/​CMC) prä­sen­tie­ren. Die Aus­schrei­bung der Tagung hat nahe­zu 300 Bei­trä­ge mit etwa 70 Pro­zent Aus­lands­be­tei­li­gung erbracht. Die größ­ten Kon­tin­gen­te kom­men dabei aus den der­zeit wich­tig­sten CMC-Län­dern Deutsch­land, Frank­reich, Chi­na, Japan und USA. „Das ist ein Rekord­ergeb­nis für die­se Kon­fe­renz­se­rie und zeigt, dass sich das The­ma mehr und mehr für eine brei­te­re Anwen­dung emp­fiehlt“, erklär­te Pro­fes­sor Dr.-Ing. Wal­ter Kren­kel, Tagungs­vor­sit­zen­der, Inha­ber des Lehr­stuhls Kera­mi­sche Werk­stof­fe an der Uni­ver­si­tät Bay­reuth und Lei­ter der Fraun­ho­fer-Pro­jekt­grup­pe, im Vor­feld der Kon­fe­renz. Etwa 50 Papers wer­den als Über­sichts­vor­trä­ge beson­ders her­vor­ge­ho­ben. Das umfang­rei­che Vor­trags­pro­gramm läuft in vier Par­al­lel­sit­zun­gen. Inhalt­lich geht es dabei neben den Cer­a­mic Matrix Com­po­si­tes (CMC) um wei­te­re Hoch­tem­pe­ra­tur­ke­ra­mi­ken wie Poly­mer Deri­ved Cer­a­mics (PDC), Ther­mal and Envi­ron­men­tal Bar­ri­er Coa­tings (TEBC), MAX-Pha­sen und Ultra High Tem­pe­ra­tu­re Cer­a­mics (UHTC). Die Tagung wird von einer Indu­strie­aus­stel­lung begleitet.

Kera­mi­sche Faser­ver­bund­werk­stof­fe (CMC) wur­den ursprüng­lich für Anwen­dun­gen in der Luft- und Raum­fahrt als ultra­leich­te und beson­ders tem­pe­ra­tur­be­stän­di­ge Alter­na­ti­ven zu metal­li­schen Werk­stof­fen ent­wickelt. CMC-Werk­stof­fe wei­sen mit ihren maß­ge­schnei­der­ten Eigen­schaf­ten ein brei­tes Anwen­dungs­spek­trum auf und kön­nen auf indi­vi­du­el­le Anfor­de­run­gen, etwa in Trans­port- und Ener­gie­sy­ste­men, zuge­schnit­ten werden.

Die erste inter­na­tio­na­le Kon­fe­renz zu Hoch­tem­pe­ra­tur­werk­stof­fen fand 1993 in Bor­deaux (Frank­reich) statt und wird seit­dem im drei­jäh­ri­gen Tur­nus welt­weit ver­an­stal­tet. Zuletzt fand die Tagung 2007 in Neu Delhi statt.

Ansprech­part­ne­rin:
Ange­li­ka Schwarz
Fraun­ho­fer Projektgruppe
Cer­a­mic Com­po­si­tes Bayreuth
Tel. 0921 / 78693120
Fax 0921 / 78693122
E‑mail: angelika.​schwarz@​isc.​fraunhofer.​de

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