Über 4700 Euro für Mat­thi­as Koch gespendet

Gro­ße Reso­nanz auf den Spen­den­auf­ruf der Stadt Bam­berg / Betreue­rin: Rück­trans­port wird vorbereitet

Nach zwei Buchungs­ta­gen sind bereits über 4700 Euro auf das von der Stadt Bam­berg ein­ge­rich­te­te Spen­den­kon­to „Hil­fe für Mat­thi­as Koch“ ein­ge­gan­gen. Ober­bür­ger­mei­ster Andre­as Star­ke freut sich über die gro­ße Hilfs­be­reit­schaft und dankt allen Spen­dern für die Unterstützung.

Nach­dem die Stadt Bam­berg am Don­ners­tag bekannt gege­ben hat­te, dass sie ein Spen­den­kon­to ein­rich­tet, sind am Frei­tag und Mon­tag zahl­rei­che grö­ße­re und klei­ne­re Sum­men ein­ge­gan­gen – ins­ge­samt 4700 Euro. Spen­den sind auch wei­ter­hin mög­lich: Stadt Bam­berg, Kon­to 18 bei der Spar­kas­se Bam­berg (BLZ 770 500 00), Stich­wort „Hil­fe für Mat­thi­as Koch“.

Neben der finan­zi­el­len Hil­fe gin­gen bei der Stadt auch zahl­rei­che Ange­bo­te von Medi­zi­nern, Ergo­the­ra­peu­ten und flug­be­glei­ten­den Ret­tungs­as­si­sten­ten ein. Alle Anfra­gen und Hilfs­an­ge­bo­te sind an die amt­lich bestell­te Betreue­rin des Man­nes wei­ter­ge­ge­ben wor­den, die die Ange­bo­te sorg­fäl­tig prüft und sich dann mit den Unter­stüt­zern in Ver­bin­dung setzt.

Der­zeit war­tet die Betreue­rin auf eine schrift­li­che Bestä­ti­gung der behan­deln­den Kli­nik in Thai­land, dass der Pati­en­ten trans­port­fä­hig ist. „Eine münd­li­che Zusa­ge haben wir über die Deut­sche Bot­schaft bereits erhal­ten“, sag­te sie der Stadt. Die diplo­ma­ti­sche Ver­tre­tung der Bun­des­re­pu­blik sucht nach ihren Anga­ben bereits nach einer Flug­ge­sell­schaft, die sich bereit erklärt, Mat­thi­as Koch und beglei­ten­de Ärz­te nach Deutsch­land aus­zu­flie­gen. „Der Rück­trans­port ist in Vorbereitung.“

Die Ange­hö­ri­gen von Mat­thi­as Koch und auch die Betreue­rin bedan­ken sich der­weil für die gro­ße Wel­le der Hilfs­be­reit­schaft und Anteil­nah­me. Mat­thi­as Koch war im Juni 2008 nach Thai­land aus­ge­wan­dert; seit Okto­ber 2009 liegt der heu­te 39-Jäh­ri­ge dort in einer Kli­nik. Zuletzt war der aus Fran­ken stam­men­de Mann zwei­ein­halb Mona­te in Bam­berg mit erstem Wohn­sitz gemeldet.

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