SPD, Freie Wähler und Forchheimer Grüne Liste treten Bündnis gegen Rechts bei

In einer gemeinsamen Pressemitteilung erklären die Freien Wähler Forchheim, die SPD Forchheim und die Forchheimer Grüne Liste (FGL) ihren
Beitritt in das „Forchheimer Bündnis gegen Rechts – Bunt statt Braun“.

Das seit Jahren bestehende, bürgerliche und überparteiliche Bündnis ist nach ihrer Überzeugung die sinnvollste und wie die Beispiele von Wunsiedel, Bamberg und Gräfenberg zeigen, effizienteste Möglichkeit einer friedlichen Bekämpfung rechtsextremistischer Phänomene. Einig sind sich FW, SPD und FGL auch darin, einer Aufweichung der klar definierten Zielsetzung durch eine thematische Vermischung mit anderen Erscheinungsformen des Extremismus eine Absage zu erteilen.

So unterschiedlich die jeweiligen extremistischen Gruppierungen in ihrer Historie, ihrer Zielsetzung und ihren Methoden sind, so differenziert und voneinander losgelöst müssen auch die Bekämpfungsstrategien sein. Eine Ansicht, die nicht zuletzt ihre Bestätigung in den Denkmodellen der Polizeien und Verfassungsschutzorgane der Länder  wiederfindet.

Den Vorwurf der Blindheit auf dem linken Auge lassen dabei unter Verweis auf die von allen Fraktionen des Forchheimer Stadtrates mitgetragene Resolution weder FW, SPD noch FGL gelten. Vielmehr ermögliche die scharfe Fokussierung auf die in Forchheim stattfindenden rechtsextremistischen Aktivitäten nicht zuletzt auch eine gedankliche Bündelung und Harmonisierung vieler demokratischen Kräfte. Mit Bedauern stelle man daher fest, dass sich der CSU diese Sichtweise nicht erschließt.