MdL Edu­ard Nöth: „Schul­qua­li­tät hat in Bay­ern abso­lu­te Prio­ri­tät“

„Die Ergeb­nis­se des Bil­dungs­mo­ni­tors 2010, den das Insti­tut der deut­schen Wirt­schaft Köln heu­te vor­ge­legt hat, zei­gen deut­lich: Die Schul­qua­li­tät – und die ist die Grund­la­ge für die Chan­cen jun­ger Men­schen im Beruf und im Leben – genießt bei uns in Bay­ern abso­lu­te Prio­ri­tät“, betont MdL Edu­ard Nöth. Das Bil­dungs­we­sen in Bay­ern erzielt im Bil­dungs­mo­ni­tor 2010 eben­so wie bereits 2009 ins­ge­samt einen sehr guten Platz im Spit­zen­feld: Beim wesent­li­chen Punkt der Schul­qua­li­tät belegt das baye­ri­sche Bil­dungs­we­sen – wie der Län­der­ver­gleich 2009 ein­drucks­voll belegt – den 1. Platz.

Beson­ders gut schnei­det der Frei­staat auch bei den Auf­wen­dun­gen pro Schü­ler ab (Rang 2) wie auch bei der Effi­zi­enz des Mit­tel­ein­sat­zes (Rang 1). Dem Forch­hei­mer Abge­ord­ne­ten und Bil­dungs­po­li­ti­ker Edu­ard Nöth ist es ein zen­tra­les Anlie­gen, nach dem Grund­satz „Qua­li­tät und Gerech­tig­keit“ auch die Durch­läs­sig­keit zwi­schen den ein­zel­nen Schul­ar­ten für die Schü­ler aus­zu­bau­en.

„Mit der Neu­re­ge­lung des Über­tritts und zusätz­li­chen För­der­an­ge­bo­ten an den wei­ter­füh­ren­den Schu­len, aber auch durch die Koope­ra­ti­ons­mo­del­le von Haupt- und Real- und Wirt­schafts­schu­len­schu­le gehen wir einen kon­se­quen­ten Weg“, so Edu­ard Nöth. „Die Beruf­li­che Ober­schu­le, an der Schü­ler das Fach­ab­itur und das Abitur erwer­ben kön­nen, hat sich mitt­ler­wei­le als wich­ti­ge Ergän­zung zum Gym­na­si­um als Weg zur Hoch­schu­le in Bay­ern eta­bliert“, ergänz­te der Abge­ord­ne­te. „Die Aus­bil­dung unse­rer jun­gen Men­schen ist uns sehr wich­tig. Aus die­sem Grund inve­stiert Bay­ern auf hohem Niveau in die Bil­dung“, betont Nöth.

Nach dem Län­der­ver­gleich hat der Frei­staat mit 11,7 Pro­zent aller Aus­ga­ben die höch­ste Inve­sti­ti­ons­quo­te an den all­ge­mein­bil­den­den Schu­len. „Auf die im Bil­dungs­mo­ni­tor für Bay­ern auf­ge­zeig­ten Her­aus­for­de­run­gen wur­de bereits reagiert. So unter­nimmt Bay­ern gro­ße Anstren­gun­gen, etwa in der För­de­rung von Schü­le­rin­nen und Schü­lern mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund. Wir müs­sen die­se Kin­der und Jugend­li­che ver­stärkt an höhe­re Schul­ab­schlüs­se her­an­füh­ren.“

Auch die Mög­lich­kei­ten der beruf­li­chen Bil­dung wie der Beruf­li­chen Ober­schu­le wer­den inten­siv genutzt, um die Bega­bun­gen aller jun­gen Men­schen im Frei­staat zu för­dern. Bereits über 40 Pro­zent aller Hoch­schul­zu­gangs-berech­ti­gun­gen wer­den in Bay­ern über die­sen Weg erwor­ben. Instru­men­te, um die Chan­cen für Kin­der aus ‚bil­dungs­fer­nen‘ Fami­li­en zu ver­bes­sern, sind unter ande­rem der Aus­bau der indi­vi­du­el­len För­de­rung und das Gesamt­kon­zept zur För­de­rung der schu­li­schen Inte­gra­ti­on von Kin­dern mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund.

Zum neu­en Schul­jahr star­tet außer­dem der Modell­ver­such Fle­xi­ble Grund­schu­le an 20 Grund­schu­len, bei dem Schü­le­rin­nen und Schü­ler je nach der eige­nen Lern­ge­schwin­dig­keit für die bei­den ersten Grund­schul­jah­re ein, zwei oder drei Jah­re in Anspruch neh­men kön­nen und danach auf einer sehr soli­den Wis­sens- und Kom­pe­tenz­ba­sis in die 3. Jahr­gangs­stu­fe vor­rücken. „Wir arbei­ten ste­tig dar­an, die Bil­dungs­si­tua­ti­on für unse­re Kin­der und Jugend­li­chen wei­ter zu ver­bes­sern.

Des­halb sind die Hin­wei­se auf Ver­bes­se­rungs­mög­lich­kei­ten durch­wegs ernst zu neh­men.. Auch haben vie­le Maß­nah­men, die bereits beschlos­sen wur­den und die deut­li­che Wir­kun­gen zei­gen, etwa der mas­si­ve Aus­bau der Ganz­tags­schu­len, im Bil­dungs­mo­ni­tor noch nicht den Nie­der­schlag gefun­den, weil die Daten vor allem aus dem Jahr 2007 stam­men“, so MdL Edu­ard Nöth abschlie­ßend.