MdL Eduard Nöth: Hauptschulen im Landkreis auf dem Weg zu Mittelschulen

Der Forchheimer CSU – Landtagsabgeordnete Eduard Nöth begrüßt die Bildung des Mittelschulverbundes „Eggolsheim-Forchheim-Heroldsbach“ und dankt den Bürgermeistern, den Stadt-und Gemeinderäten sowie den Schulleitern aus den Verbundkommunen für ihre weitsichtigen Beschlüsse. MdL Eduard Nöth korrigiert jedoch eine Aussage, die in der Gemeinderatssitzung Heroldsbach gefallen ist, wonach anderen Hauptschulen aus Städten und Gemeinden im Landkreis die Möglichkeit, sich zur Mittelschule weiterzuentwickeln, schließlich versagt worden ist.

Fakt ist, dass mit Beginn des Schuljahres 2010/2011 auch die Hauptschule Ebermannstadt als Mittelschule starten wird. Desweiteren laufen derzeit Gespräche, die zum Ziele haben, dass auch die Hauptschulen in Gräfenberg und Neunkirchen am Brand schon im kommenden Schuljahr ihr Bildungsangebot auf das Mittelschulkonzept umstellen. Eine vom CSU – Abgeordneten Nöth initiiertes Treffen der Bürgermeister, Schulleiter und Elternvertreter mit dem Staatlichen Schulamt und Vertretern der Regierung signalisierte, dass bei Vorlage entsprechender Beschlüsse aus den zuständigen kommunalen Gremien durchaus die Chance besteht, dass die bisherigen Hauptschulen Gräfenberg und Neunkirchen am Brand zunächst eigenständig, später im Verbund als Mittelschulen fungieren können.

Da die Übergangsphase ja insgesamt ein Jahr dauert, wird und soll nichts übers Knie gebrochen werden. Neue Mittelschulverbünde sollen im Einvernehmen aller Beteiligten zustande kommen und mit einer zeitlichen Perspektive von mindestens 5 Jahren gebildet werden. Konkrete Überlegungen bezüglich der Bildung von Mittelschulverbünden bestehen auch schon in Kirchehrenbach und Gößweinstein, sie sind jedoch noch nicht entscheidungsreif, so der Abgeordnete.

Wie gemeldet, können bisherige Hauptschulen allein oder aber im Verbund mit anderen Hauptschulen sich zu Mittelschulen weiter entwickeln. Drei Voraussetzungen müssen erfüllt sein: Es muss ein Ganztagesangebot bestehen, es muss die Möglichkeit gegeben sein, den mittleren Schulabschluß absolvieren zu können, und es müssen die drei Zweige Wirtschaft, Technik und Soziales angeboten werden.

Mit den Mittelschul – Verbünden soll, so Eduard Nöth, sichergestellt werden, dass möglichst viele bisherigen Hauptschulstandorte möglichst lange erhalten werden können und ein hochwertiges Bildungsangebot auch in der Fläche bestehen bleibt.