Land­rats­amt Bay­reuth sucht Bewirt­schaf­ter für Biotopflächen

Die unte­re Natur­schutz­be­hör­de am Land­rats­amt Bay­reuth beab­sich­tigt, mit Inter­es­sen­ten für die land­wirt­schaft­li­che Bewirt­schaf­tung von Bio­top­flä­chen Bewirt­schaf­tungs­ver­trä­ge mit fünf­jäh­ri­ger Lauf­zeit nach dem Bay­er. Ver­trags­na­tur­schutz­pro­gramm bzw. dem Erschwer­nis­aus­gleich abzuschließen.

Wie Land­rat Hüb­ner mit­teilt, rich­ten sich die jähr­li­chen Bewirt­schaf­tungs­prä­mi­en ähn­lich wie im Kul­tur­land­schafts­pro­gramm nach Art der ver­ein­bar­ten und natur­schutz­fach­lich erfor­der­li­chen Bewirt­schaf­tungs­wei­se, wie zum Bei­spiel dem Mäh­zeit­punkt, und stam­men aus Mit­teln des Frei­staats und der EU. Neben die­ser Prä­mie kön­nen die Bewirt­schaf­ter noch die so genann­te Aus­gleichs­zu­la­ge bean­tra­gen. Wei­te­re Zah­lun­gen sind für die Flä­chen in der Regel nicht möglich.

Die betrof­fe­nen Wie­sen müs­sen ein- bis zwei­mal im Jahr gemäht und das Mäh­gut ver­wer­tet werden.

Bei den Bio­top­flä­chen, so der Land­rat, han­delt es sich über­wie­gend um feuch­te bis extrem nas­se „Streu­wie­sen“, bis­wei­len auch um sehr trocken-mage­re Flä­chen teil­wei­se in Hang­la­ge. Eini­ge der Wie­sen sind nicht oder nur teil­wei­se mit dem Schlep­per zu befah­ren. Oft­mals sind „Bewirt­schaf­tungs­hin­der­nis­se“, wie Gehöl­ze, Grä­ben oder gro­ße Stei­ne, in den Flä­chen ent­hal­ten. Das Mäh­gut kann in aller Regel nicht als Fut­ter ver­wer­tet wer­den, son­dern nur als Ein­streu oder Kom­post Ver­wen­dung finden.

Der Gesamt­um­fang der Pfle­ge­flä­chen beträgt ca. 85 Hekt­ar und ist auf rund 105 Ein­zel­flä­chen mit einer jewei­li­gen Grö­ße zwi­schen 0,05 und etwa 3 Hekt­ar in den Städten/​Märkten/​Gemeinden Gefrees, Bischofs­grün, Mehl­mei­sel, Fich­tel­berg, War­men­stein­ach, Bad Berneck, Gold­kro­nach, Wei­den­berg, Kir­chen­pin­g­ar­ten, Spei­chers­dorf, Eckers­dorf, Hollfeld, Creu­ßen, Schna­bel­waid, Peg­nitz, Pot­ten­stein, Wai­schen­feld und Ahorn­tal nahe­zu über den gan­zen Land­kreis ver­teilt. Aller­dings bestehen laut Land­rat Hüb­ner deut­li­che Schwer­punk­te im Fich­tel­ge­bir­ge und der Frän­ki­schen Schweiz.

Inter­es­sen­ten wer­den gebe­ten, sich bis zum 31.08.2010 mit der unte­ren Natur­schutz­be­hör­de am Land­rats­amt Bay­reuth unter Tel. 0921 / 728- 291 in Ver­bin­dung zu set­zen, um nähe­re Ein­zel­hei­ten zu erfragen.

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