Bam­berg setzt ein Zei­chen gegen Rechts

CE Bam­berg spen­det Ein­nah­men vom NPD-Bun­des­par­tei­tag an israe­li­ti­sche Kul­tus­ge­mein­de

Die Bam­berg Con­gress und Event (CE Bam­berg) GmbH hat ihre Ein­nah­men aus dem NPD-Bun­des­par­tei­tag an die israe­li­ti­sche Kul­tus­ge­mein­de gespen­det. Auf rund 2.000 Euro war der sym­bo­li­sche Scheck aus­ge­stellt, den Ober­bür­ger­mei­ster Andre­as Star­ke und Geschäfts­füh­rer Horst Feul­ner an den Vor­sit­zen­den der Israe­li­ti­schen Kul­tus­ge­mein­de Hei­ner Olmer über­reich­ten. Die Sum­me setzt sich zusam­men aus den Miet­ein­nah­men der Kon­zert- und Kon­gress­hal­le und wur­de aus Mit­teln der CE Bam­berg auf­ge­run­det.

Hei­ner Olmer dank­te für die Spen­de wort­reich. Er wol­le damit vor allem in die Jugend­ar­beit inve­stie­ren und den inter­kul­tu­rel­len Dia­log stär­ken. Schon heu­te gäbe es im jüdi­schen Lehr­haus Raum für Tole­ranz der noch erwei­te­rungs­fä­hig sei. Horst Feul­ner beton­te im rah­men der Scheck­über­ga­be, dass es nicht nur ihm, son­dern dem gan­zen Team ein gro­ßes Anlie­gen gewe­sen sei, nichts an dem NPD-Bun­des­par­tei­tag zu ver­die­nen. Ober­bür­ger­mei­ster Andre­as Star­ke erneu­er­te in die­sem Zusam­men­hang sei­nen Appell an die Innen­mi­ni­ster der Län­der, ernst­haft über ein Ver­bot der NPD nach­zu­den­ken.

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