Berufs­ge­nos­sen­schaft besich­tigt land­wirt­schaft­li­che Betrie­be in Wei­lers­bach und Kir­cheh­ren­bach mit allen Ortsteilen

Heiko Hartan unterwegs

Hei­ko Har­tan unterwegs

(lsv) Hei­ko Har­tan, Mit­ar­bei­ter der Land- und forst­wirt­schaft­li­chen Berufs­ge­nos­sen­schaft (LBG) Fran­ken und Ober­bay­ern, ist ab Mit­te August im Gemein­de­ge­biet Wei­lers­bach und Kir­cheh­ren­bach unter­wegs, um gemein­sam mit den land­wirt­schaft­li­chen Betriebs­un­ter­neh­mern mög­li­che sicher­heits­tech­ni­sche Schwach­stel­len auf deren land­wirt­schaft­li­chen Betrie­ben aufzudecken.

Die Land- und Forst­wirt­schaft ist nach dem Bau­ge­wer­be einer der unfall­träch­tig­sten Berufs­zwei­ge Deutsch­lands. Hun­der­te von Land­wirts­leu­ten ver­un­glücken jähr­lich, eini­ge töd­lich. Unfall­ur­sa­che ist meist nicht tech­ni­sches Ver­sa­gen von Maschi­nen oder Ein­rich­tun­gen, son­dern viel­mehr Stress, Hek­tik und Nach­läs­sig­keit im Umgang mit Maschi­nen oder Tieren.

Ger­ne stel­len die Mit­ar­bei­ter des Tech­ni­schen Auf­sichts­dien­stes (TAD) ihr Fach­wis­sen zur Ver­fü­gung, um Ver­si­cher­ten zu zei­gen, wie die not­wen­di­gen sicher­heits­tech­ni­schen Anfor­de­run­gen preis­wert und ein­fach umge­setzt wer­den kön­nen. Die eigens dafür aus­ge­bil­de­ten Mit­ar­bei­ter des TAD ver­ste­hen sich als Bera­ter und Part­ner der Land­wir­te. Ober­stes Ziel der Prä­ven­ti­on ist es, Unfäl­le zu ver­mei­den noch bevor sie pas­sie­ren kön­nen. Ein beson­de­res Augen­merk wird dabei Hei­ko Har­tan auf siche­re Betriebs- und Arbeits­we­ge legen, denn der Unfall­schwer­punkt “Sturz und Fall” zieht sich wie ein roter Faden durch die Unfallstatistik.

Übri­gens: Wer sei­nen Hof zur eige­nen Sicher­heit und zum Schut­ze für alle ande­ren mit­ar­bei­ten­den Hän­de auf vor­bild­li­che Wei­se in Schuss hält, zum Bei­spiel Trep­pen anstatt Lei­tern ver­wen­det, oder auf beson­de­re Sicher­heits­ein­rich­tun­gen Wert legt, der hat gute Chan­cen, mit der sil­ber­nen oder sogar gol­de­nen Sicher­heits­pla­ket­te der LBG aus­ge­zeich­net zu wer­den. Land­wirt­schaft­li­che Unter­neh­mer mit die­ser Aus­zeich­nung am Scheu­nen­tor bewei­sen, dass Arbeits- und Gesund­heits­schutz zur Selbst­ver­ständ­lich­keit gewor­den ist.


Gra­vie­ren­de Män­gel, die unver­züg­lich zu besei­ti­gen sind

  • Feh­len­de oder defek­te Absturz­si­che­run­gen an Boden­öff­nun­gen, Trep­pen, Gül­le­gru­ben­öff­nun­gen, etc.
  • Feh­len­des Lei­ter­zu­be­hör wie etwa Lei­ter­ha­ken, ‑spit­zen und –stüt­zen sowie Siche­run­gen gegen das Aus­ein­an­der­zie­hen der Leiter
  • Feh­len­de oder defek­te Auf­stie­ge an Schlep­pern, Anhän­gern oder Maschinen
  • Feh­len­de Zapf- und Gelenkschutzwellenvorrichtungen
  • Feh­len­de und unvoll­stän­di­ge Schutz­vor­rich­tun­gen, etwa bei Kreis­sä­gen, För­der­schnecken oder Wellen
  • Rutsch und Stol­per­stel­len auf Betriebs­we­gen und Treppen
  • Feh­len­de Per­sön­li­che Schutz­aus­rü­stung wie Helm, Gesichts‑, Augen‑, oder Gehör­schutz und Schnitt­schutz­ho­se sowie Sicher­heits­schu­he bzw. –sie­fel mit Schnitt­schutz für die Waldarbeiten
  • Feh­len­de Schutz­maß­nah­men gegen aus­schla­gen­de Rinder
  • Feh­len­de Torsicherungen

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