Durch Mani­pu­la­ti­on am Geld­au­to­mat über 30.000 Euro Beu­te – Vor­sicht “Skim­ming”!

Eine Serie von Betrü­ge­rei­en im Zusam­men­hang mit der Benut­zung eines Geld­au­to­ma­ten beschäf­tigt der­zeit die Bam­ber­ger Kri­po. Durch Mani­pu­la­ti­on am Ban­ko­mat einer Bam­ber­ger Bank­fi­lia­le späh­ten Unbe­kann­te zahl­rei­che EC-Kar­ten­da­ten aus. Mit Kar­ten­ko­pien hoben die Täter in Buka­rest zwi­schen­zeit­lich über 30.000 Euro Bar­geld ab.

Indem die Unbe­kann­ten am Geld­aus­ga­be­au­to­mat einer Bank­fi­lia­le in der Innen­stadt an der Tasta­tur und am Kar­ten­ein­zugs­schacht Ver­än­de­run­gen vor­nah­men, gelang­ten sie Anfang Juli in den Besitz der Kar­ten­da­ten meh­re­rer EC-Scheck­kar­ten­be­sit­zer. Die Täter hoben inzwi­schen mit den kopier­ten Zah­lungs­kar­ten in der rumä­ni­schen Haupt­stadt über 30.000 Euro Bar­geld ab. Bei der Bam­ber­ger Kri­po haben sich bis­lang 21 Per­so­nen gemel­det, die auf ihrem Kon­to­aus­zü­gen erstaunt die Abbu­chun­gen in Buka­rest fest­stell­ten.

Was ist “Skim­ming”?

Beim “Skim­ming” liest ein Vor­bau vor dem Kar­ten­le­ser der Geld­au­to­ma­ten die Daten der Magnet­spur aus, sen­det sie an ein Note­book in der Nähe oder spei­chert sie gleich in der Attrap­pe selbst. Die PIN-Ein­ga­be wird mit­tels Mini­ka­me­ra über­tra­gen oder wie­der­um durch eine über das regu­lä­re Tasten­feld gekleb­te Attrap­pe auf­ge­zeich­net und gespei­chert. Mit die­sen Daten fer­ti­gen die Täter eine Kopie der Zah­lungs­kar­te an und heben dann an einem ande­ren Geld­au­to­ma­ten, meist im Aus­land, Geld ab.

Letz­te Serie

Die letz­te her­aus­ra­gen­de Serie in Ober­fran­ken war im Dezem­ber 2008 in Hein­ers­reuth im Land­kreis Bay­reuth zu ver­zeich­nen. Dort instal­lier­te der Täter die ent­spre­chen­den tech­ni­schen Gerät­schaf­ten und es kam in der Fol­ge zu 32 Geld­ab­he­bun­gen vor­wie­gend im nord­afri­ka­ni­schen Raum. Die Bay­reu­ther Kri­po konn­te einen 29-jäh­ri­gen Rumä­nen als mut­maß­li­chen Täter ermit­teln.

Die Ober­frän­ki­sche Poli­zei rät

  • Ach­ten sie vor der Abhe­bung auch auf die äuße­re Beschaf­fen­heit des Geld­au­to­ma­ten. Von Tätern wur­den hier sogar schon klei­ne Kame­ras instal­liert.
  • Mel­den Sie auf­fäl­li­ge Ver­än­de­run­gen an Geld­au­to­ma­ten sofort der Poli­zei:
  • Klem­men die Tasten? Funk­tio­nie­ren Kar­ten­ein­zu­g/-aus­ga­be rei­bungs­los?
  • Las­sen Sie bei Falsch­bu­chun­gen sofort Ihre Kar­te sper­ren! Sperr-Not­ruf: 116 116

Wei­te­re Tipps fin­den sie auch im Inter­net:
http://​www​.poli​zei​-bera​tung​.de/​v​o​r​b​e​u​g​u​n​g​/​b​e​t​r​u​g​/​e​c​_​u​n​d​_​k​r​e​d​i​t​k​a​r​t​e​n​b​e​t​r​ug/
http://​www​.sperr​-not​ruf​.de/

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