Wirt­schafts­kam­mern set­zen sich für EU-För­de­rung ein

Gemein­sa­mer Wirt­schafts­raum Ost­bay­ern, Ober­öster­reich und Südwestböhmen

Ost­bay­ern, Ober­öster­reich und Süd­west­böh­men sol­len noch stär­ker zusam­men­wach­sen und sich zu einer Euro­pa­re­gi­on ver­net­zen. In ihrem Posi­ti­ons­pa­pier for­dern die Wirt­schafts­kam­mern der drei Regio­nen von der Euro­päi­schen Uni­on, die­sen Pro­zess aktiv zu unter­stüt­zen. Das gro­ße Poten­zi­al lie­ge in einem gemein­sa­men Wirt­schafts­raum, so die Über­zeu­gung der unter­zeich­nen­den Wirt­schafts­ver­tre­ter. Auch alle ober­frän­ki­schen Wirt­schafts­kam­mern – die IHK zu Coburg, die IHK Ober­fran­ken und die Hand­werks­kam­mer für Ober­fran­ken haben das Posi­ti­ons­pa­pier unterzeichnet.

In den letz­ten zwei Jahr­zehn­ten habe sich die­ser Raum als Brücke zwi­schen West- und Ost­eu­ro­pa dank der euro­päi­schen Struk­tur­po­li­tik aus­ge­spro­chen dyna­misch ent­wickelt. Die­sen Schwung gel­te es jetzt zu beschleu­ni­gen. Die Wirt­schafts­kam­mern for­dern in der neu­en För­der­pe­ri­ode ab 2013 wei­te­re Unter­stüt­zung durch die euro­päi­schen Strukturfonds.

Wett­be­werbs­fä­hig­keit stärken

Die Ver­tre­ter der Kam­mern beur­tei­len die EU-Struk­tur­po­li­tik als wirt­schaft­lich erfolg­reich und wir­kungs­voll. Die finan­zi­el­len Mit­tel hät­ten nicht nur wich­ti­ge Ein­zel­pro­jek­te unter­stützt, son­dern die Zusam­men­ar­beit ver­schie­de­ner Akteu­re im ver­ein­ten Euro­pa gestärkt.

Für die zukünf­ti­ge Ent­wick­lung des gemein­sa­men Wirt­schafts­raums set­zen die Wirt­schafts­kam­mern wei­te­re Schwer­punk­te: die Stär­kung der Wett­be­werbs­fä­hig­keit durch die För­de­rung von Inno­va­ti­on und Wis­sen, Bil­dung, Energie‑, Res­sour­cen- und Mate­ri­al­ef­fi­zi­enz, die För­de­rung von Netz­wer­ken sowie Inve­sti­tio­nen in die Infra­struk­tur. Der länd­li­che Raum mit sei­nen regio­na­len Poten­zia­len soll auch in Zukunft beson­ders berück­sich­tigt werden.

An den bestehen­den För­der­struk­tu­ren wol­len die Wirt­schafts­ver­tre­ter nicht rüt­teln. Das bis­he­ri­ge Ver­fah­ren habe sich bewährt. Den­noch sehen sie eine Rei­he von Mög­lich­kei­ten, die Struk­tur­po­li­tik trans­pa­ren­ter und unbü­ro­kra­ti­scher zu gestal­ten und bei der Bewer­tung der Pro­jek­te die Inhal­te stär­ker zu gewichten.

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