Erz­bi­schof Schick wür­digt den ermor­de­ten Bischof Lui­gi Padove­se in Mai­land

Erz­bi­schof Dr. Lud­wig Schick, Vor­sit­zen­der der Kom­mis­si­on Welt­kir­che der Deut­schen Bischofs­kon­fe­renz, hat den ermor­de­ten Bischof Lui­gi Padove­se als Für­spre­cher der Völ­ker­ver­stän­di­gung in der Tür­kei gewür­digt. Padove­se sei ein Mensch gewe­sen, der „immer auf Frie­den bedacht war, es mit jedem gut mein­te, der inte­grie­ren woll­te, der mit allen, unab­hän­gig von Ras­se, Haut­far­be, Reli­gi­on, gute Bezie­hun­gen pfleg­te“.

Schick nahm als Ver­tre­ter der Deut­schen Bischofs­kon­fe­renz an der Beer­di­gung Padove­ses in Mai­land teil und sag­te am Ran­de der Begräb­nis­fei­er über den ver­stor­be­nen Bischof: „Die Hei­mat­län­der des Chri­sten­tums und die Kir­chen­vä­ter waren ihm wich­tig, ange­fan­gen vom Geburts­land Jesu über Syri­en bis hin zur Tür­kei, wo Pau­lus das Chri­sten­tum ver­kün­de­te und von wo aus es nach Euro­pa kam. Die Tür­kei und die Tür­ken waren ihm wich­tig, er schätz­te sie und hat­te Hoch­ach­tung vor ihnen.“ Schick rief dazu auf, die Anlie­gen des Bischofs zu den eige­nen zu machen. „Was ihm wich­tig war, soll uns wich­tig sein. So bleibt er auch in Zukunft leben­dig und wirk­sam.“

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