Die Bam­ber­ger Sym­pho­ni­ker unter­stüt­zen die Arbeit der “Stif­tung Welt­kul­tur­er­be”

„Ein­zig­ar­tig­keit Bam­bergs mit allen Mit­teln erhal­ten“

Das UNESCO-Welt­erbe Bam­berg erhält Unter­stüt­zung von pro­mi­nen­ter Stel­le: Die Bam­ber­ger Sym­pho­ni­ker unter­stüt­zen die Arbeit der „Stif­tung Welt­kul­tur­er­be Stadt Bam­berg“, in dem sie für das Eröff­nungs­kon­zert der Bien­na­le Bam­berg 2010 am Frei­tag, 16. Juli, um 19 Uhr in der Kon­zert- und Kon­gress­hal­le Bam­berg ein groß­zü­gi­ges Kar­ten­kon­tin­gent zum Ver­kauf zur Ver­fü­gung stel­len.

„Die Ein­zig­ar­tig­keit Bam­bergs liegt in der Tat­sa­che, dass sich der von der UNESCO ver­ge­be­ne Titel nicht auf ein ein­zel­nes Bau­werk wie den Köl­ner Dom bezieht, son­dern mit der Insel‑, Berg- und Gärt­ner­stadt wei­te Tei­le Bam­bergs umfasst“, beton­te Ober­bür­ger­mei­ster Andre­as Star­ke bei einem Pres­se­früh­stück vor Jour­na­li­sten. Meh­re­re Tau­send Men­schen leben inner­halb der Welt­erbe-Gren­zen und den dazu­ge­hö­ri­gen mehr als 1500 Ein­zel­denk­mä­lern. Mit Hil­fe der Stif­tung Welt­kul­tur­er­be sol­len das ein­zig­ar­ti­ge Stadt­en­sem­ble erhal­ten und gleich­zei­tig die leben­di­ge Kul­tur­ar­beit geför­dert wer­den.

In den ver­gan­ge­nen sie­ben Jah­ren hat die Stif­tung bereits rund 250 Anträ­ge mit einem Gesamt­vo­lu­men von 1,2 Mil­lio­nen Euro geför­dert. Meh­re­re hun­dert För­der­an­trä­ge war­ten noch auf finan­zi­el­le Hil­fe – „der Antrags- und För­der­stau liegt bei rund 5 bis 6 Jah­ren“, infor­mier­te Star­ke in sei­ner Funk­ti­on als Vor­sit­zen­der des Stif­tungs­vor­stands. Jedes Jahr schüt­tet die Stif­tung je nach Spen­den­ein­gang zwi­schen 100.000 und 300.000 Euro aus.

„In den kom­men­den drei Jah­ren wer­den in Deutsch­land schät­zungs­wei­se 800 Mil­li­ar­den Euro ver­erbt. Etwa 1 Pro­zent, also 8 Mil­li­ar­den Euro, gehen Schät­zun­gen zufol­ge an gemein­nüt­zi­ge Zwecke. Mit nur einem Pro­mil­le die­ses Betrags könn­te die Stif­tung Welt­kul­tur­er­be ihr der­zei­ti­ges Ver­mö­gen von 8,6 Mil­lio­nen Euro ver­dop­peln“, warb Star­ke um neue Spen­der und Zustif­ter.

Das Eröff­nungs­kon­zert der Bien­na­le Bam­berg bie­tet eine ganz beson­de­re Gele­gen­heit, die Unter­stüt­zung der Stif­tung Welt­kul­tur­er­be mit einem kul­tu­rel­len Genuss zu ver­bin­den. Micha­el Sto­schek, Vor­sit­zen­der des Stif­tungs­ku­ra­to­ri­ums, hat­te bereits 2007 die Idee, dass die Bam­ber­ger Sym­pho­ni­ker ein Kon­zert zugun­sten der Welt­kul­tur­er­be­stif­tung ihrer Hei­mat­stadt auf­füh­ren – mit gro­ßem Erfolg. Das jetzt noch attrak­ti­ve­re Pro­gramm zur Eröff­nung der Bien­na­le Bam­berg mit den Welt­klas­se-Soli­sten Wal­traud Mei­er und Klaus Flo­ri­an Vogt wird ent­spre­chen­des Inter­es­se von Musik­lieb­ha­bern weit über die Gren­zen Bam­bergs hin­aus fin­den.

Die Moti­va­ti­on der Bam­ber­ger Sym­pho­ni­ker für ihre Unter­stüt­zung erläu­tert Inten­dant Wolf­gang Fink so: „Auf unse­ren vie­len Aus­lands­tour­ne­en tra­gen wir mit Stolz den Namen unse­rer Stadt auf die Kon­zert­po­di­en rund um den Glo­bus. Doch unser musi­ka­li­scher Dreh- und Angel­punkt ist und bleibt Bam­berg.“ Die Koope­ra­ti­on mit der Stif­tung Welt­kul­tur­er­be sei ein will­kom­me­ner und schö­ner Anlass, den Dank gegen­über der Stadt zum Aus­druck zu brin­gen, beton­te Fink. „Wir dür­fen Bam­berg mit Stolz nicht nur unse­re Heim­statt nen­nen, son­dern sehen die Stadt dank des gro­ßen Zuspruch des Bam­ber­ger Publi­kums im wahr­sten Sin­ne als unse­re Hei­mat an.” Des­halb hof­fe man, dass ein gro­ßer Teil der Ein­nah­men aus dem Eröff­nungs­kon­zert der Bien­na­le Bam­berg 2010 zusam­men kommt, um die Arbeit der Stif­tung Welt­kul­tur­er­be zu unter­stüt­zen.

Kon­zert­kar­ten zum Preis von 80 Euro und beson­de­re Pake­te – inklu­si­ve Emp­fang (100 Euro) bzw. Emp­fang und fest­li­ches Din­ner (200 Euro) – kön­nen im Rat­haus bei Stif­tungs­ma­na­ger Wer­ner Küh­horn, Maxi­mi­li­ans­platz 3, Tele­fon 0951/97–1211, Fax 0951/87–1932 oder per E‑Mail: info@​stiftung-​weltkulturerbe.​de bestellt wer­den. Der kom­plet­te Erlös kommt der Stif­tung Welt­kul­tur­er­be zugu­te.

Spen­den­kon­ten: Spar­kas­se Bam­berg, BLZ 770 500 00, Kon­to­num­mer 9779 oder Hypo­Ver­ein­bank, BLZ 770 200 70, Kon­to­num­mer 2 512 092.

Hin­ter­grund: Bien­na­le Bam­berg

Die Bien­na­le Bam­berg 2010 fin­det in die­sem Som­mer erst­mals statt – vom 16. bis 25. Juli 2010. Das neue Musik­fe­sti­val der Bam­ber­ger Sym­pho­ni­ker lädt künf­tig alle zwei Jah­re in die Hei­mat­stadt der Baye­ri­schen Staats­phil­har­mo­nie ein. Die 1. Bien­na­le Bam­berg 2010 unter dem Mot­to „Der spä­te Mah­ler“ ist dem gro­ßen Jubi­lar Gustav Mah­ler gewid­met, des­sen Geburts­tag sich am 7. Juli 2010 zum 150.Mal jährt. Zugleich bil­det sei­ne Sym­pho­nie Nr. 8, die als „Sym­pho­nie der Tau­send“ vor 100 Jah­ren ihre Urauf­füh­rung erleb­te, einen Schwer­punkt des Festi­vals.

Auf dem Pro­gramm des Eröff­nungs­kon­zert der Bam­ber­ger Sym­pho­ni­ker am Frei­tag, 16. Juli, steht das Ada­gio aus Gustav Mah­lers 10. Sym­pho­nie sowie sein „Lied von der Erde“ mit den Welt­klas­se-Soli­sten Wal­traud Mei­er und Klaus Flo­ri­an Vogt. Nähe­re Infor­ma­tio­nen zum Kon­zert und zur Bien­na­le sind unter www​.bam​berg​-sym​pho​ni​ker​.de/​b​i​e​n​n​ale zu fin­den.

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