Wetterbericht Fränkische Schweizvom "Wetterochs" aus BambergStefan Ochs Wettermail - Do 02.09. 15:38 Hallo, um weiteren Missverständnissen vorzubeugen möchte ich darauf hinweisen, dass ich anders als in der letzten Wettermail fälschlicherweise angedeutet, die trockenere Luft am Samstag mit dem Nordostwind nicht persönlich durchsetzen werde. Insbesondere da es sich nach den neuesten Berechnungen um ungewöhnlich trockene Luft handeln wird, die ihren Ursprung weit weg in den Polargebieten nördlich des Nordkaps hat. In der Folge werden für Sonntag und Montag Taupunkte von nur rund 4 Grad erwartet. Das wirft die Frage auf, wie wahrscheinlich Bodenfrost in den Nächten von Samstag auf Sonntag bzw. Sonntag auf Montag ist. In den Wetteraufzeichnungen seit 1949 ist der früheste Bodenfrost an der Bamberger Wetterstation mit -0,6 Grad am 16. September 1971 und an der Nürnberger Wetterstation mit -0,4 Grad am 30. August 1959 verzeichnet. Bamberg lag am 30. August 1959 übrigens mit minimal +0,3 Grad am Boden gar nicht so viel höher als Nürnberg, für Bodenfrost hat es aber eben nicht gereicht. Falls es wie derzeit vorhergesagt in den Nächten von Samstag auf Sonntag und von Sonntag auf Montag sternklar sein sollte und auch ein nur schwacher Nordostwind wehen wird, muss tatsächlich mit örtlichem Bodenfrost gerechnet werden. Aber selbst wenn Bodenfrost auftreten sollte, würde ich wegen der nur ganz geringen Minusgrade keine Schäden an frostempfindlichen Pflanzen erwarten. Jedenfalls macht die Frage nach dem Bodenfrost diese eigentlich unspektakuläre Wetterlage doch wieder spannend. Das Wetter hat eben viele Facetten und jede Wetterlage ihre eigenen Reize. Wetterochs Stefan Ochs Wettermail - Do 02.09. 10:56 Hallo, in der gesamten Nordosthälfte Deutschlands ist es aktuell stark bewölkt, in der Südwesthälfte dagegen vorwiegend heiter (aktuell noch mit einzelnen Nebelfeldern). Die Grenze verläuft über Oberfranken. Mit den nördlichen Winden bewegen sich diese Wolken weiter nach Süden, werden aber durch Lee-Effekte an den Mittelgebirgen teilweise wieder aufgelöst. Ab Samstag wird deutlich trockenere Luft erwartet, so dass sich dann die meisten Wolken auflösen werden (so zumindest der aktuelle Stand, gestern wurde das ja noch ganz anders gesehen). Heute am Donnerstag nach Nebelauflösung vor allem in Mittelfranken zeitweise heiter, von Oberfranken her zeigen sich aber immer mehr Wolken und diese bringen bevorzugt ab dem späten Nachmittag einzelne Schauer oder leichten Regen. Maximal 19 Grad. Schwacher Nordwind. In der kommenden Nacht bedeckt. Gelegentlich fällt - meist leichter - Regen. Um 11 Grad. Morgen am Freitag häufig bewölkt, ab und zu fällt etwas Regen oder es gibt einen Schauer. Gelegentlich scheint aber auch die Sonne und die Gesamtsonnenscheindauer wird mit 4 Stunden veranschlagt (also etwa ein Drittel der astronomisch möglichen Sonnenscheindauer). Höchsttemperaturen wie am Vortag nahe 19 Grad. Es weht ein schwacher Nordostwind. Für den Samstag wird ein Wechsel des Witterungscharakters erwartet. Mit einem schwachen, gelegentlich mäßigen Nordostwind setzte ich trockenere Luft durch. Es ist heiter, nachmittags auch gelegentlich wolkig. Bevorzugt vom Fränkischen Seenland über die Hersbrucker bis hin zur Fränkischen Schweiz könnten sich vereinzelte, kleine Schauer bilden. Maximal 20 Grad. Klar und sehr kühl in der Nacht zum Sonntag. Tiefsttemperaturen um 4 Grad. In ganz ungünstigen Lagen auf dem Land besteht Bodenfrostgefahr. Am Sonntag sonnig und trocken. Schwacher Ostwind. Maximal 19 Grad. Zu Beginn der nächsten Woche kommt es in höheren Luftschichten zu einer deutlichen Erwärmung. Die Luft jedoch, die bodennah mit deinem mäßigen Ostwind zu uns kommt, wird nur langsam wärmer. Daher ist zu Beginn der nächsten Woche heiteres Wetter zu erwarten, wobei die Höchsttemperaturen die 20-Grad-Marke nur leicht überschreiten. Wenn man bedenkt, dass die Prognosen für Montag und Dienstag seit gestern von "Regenwetter" auf "heiter und trocken" umgeschwenkt sind, so ist Skepsis angebracht. Die aktuelle Entwicklung ist zwar insgesamt gesehen unspektakulär, sie hat aber im Kleinen offensichtlich ihre Tücken, so dass es schnell mal zu einer Fehlprognose kommen kann. Dramatische Fehlprognosen nach dem Motto "wir haben gestern Ihre 20 cm 'heiter bis wolkig' aus dem Keller gepumpt" sind aber nicht möglich. Wetterochs | |||
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