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FOnLine e.V. warnt: Sicherheitslücke im Internet Explorer

Datum: Freitag, 30. Mrz 2007, 11:46

Bereits erste "Schädlinge" aufgetaucht - auch Mailprogramm "Outlook" betroffen

FORCHHEIM (eB) - Der Bürgernetz-Förderverein FOnLine e.V. weist darauf hin, dass der von den meisten WWW-Nutzern verwendete Browser "Internet Explorer" gegenwärtig eine Sicherheitslücke enthält, für die auch schon erste Schadprogramme geschrieben wurden. Mit Hilfe manipulierter Dateien vom Typ "Animierter Cursor" können präparierte Websites oder E-Mails im HTML-Format beliebigen Schadcode auf den Rechner des Benutzers einschleusen. Entdeckt wurde das Leck anscheinend von dem Anti-Viren-Software-Hersteller McAfee, der den ersten aufgetauchten Schädling als "Exploit-ANIfile.c" bezeichnet. Hat sich der Eindringling erst einmal im Zielsystem festgesetzt, lädt er selbsttätig weiteren Schadcode aus dem Internet nach. Microsoft selbst empfiehlt "keine vertrauensunwürdigen Webseiten anzusurfen sowie suspekte Mails gar nicht erst anzusehen" - ein Rat, der mehr als zweifelhaft ist: Schließlich können Absenderadressen gefälscht werden, und woran soll man bei einer Website erkennen dass sie "vertrauenswürdig" ist? FOnLine e.V. schlägt vor, bis zur Behebung der Schwachstelle mit alternativen Browsern (Firefox, Opera etc.) zu surfen. Zudem kann man in Outlook ab der Version 2002 auch HTML-E-Mails als reinen Text anzeigen lassen. Vorsicht: Outlook Express ist gänzlich ungeschützt - eine denkbare Lösung wäre die vorübergehende Nutzung eines Webmail-Programms - bei FOnLine zb. unter webmail.fonline.de (Allerdings nicht mit Internet Explorer!). Weitere ausführliche Informationen im Heise Newsticker.

Info im Netz unter www.fonline.de
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