Manfred Thümmler
Manfred Thümmler ist bereits seit 24 Jahren der erste Bürgermeister der Stadt und seit 1990 stellvertretender Bayreuther Landrat. Verheiratet ist der gebürtige Rehauer mit seiner Ehefrau Sonja seit 1969. Der gelernte Finanzbeamte hat zwei erwachsene Kinder und eine Enkeltochter deren Zukunft ihm besonders am Herzen liegt. Wie er selbst sagt, will er seine Erfahrung und sein Wissen für die wirtschaftliche Bildung und Ausbildung und damit für die Zukunft von Pegnitz auch in den nächsten sechs Jahren einbringen. Jeden Werktag steht er dafür um 5.30 Uhr auf, betreibt danach eineinhalb Stunden leichten Sport mit Laufen und Gymnastik bevor er pünktlich um 7.45 Uhr hinter seinem Schreibtisch im Bürgermeisterzimmer sitzt. Warum er aber mit 60 Jahren, wo manch anderer schon an den Ruhestand denkt, noch einmal für nicht leichtes Amt als Pegnitzer Rathauschef antritt, ist für Manfred Thümmler keine Frage. Spontan kommt seine Antwort: "Ich bin gesund und leistungsfähig, konnte Erfahrungen sammeln und bin davon überzeugt diese für die noch anstehenden Probleme für Pegnitz aber auch für die gesamte Region gewinnbringend einzusetzen".
Dafür hat sich der voller Optimismus strotzende Thümmler noch viel vorgenommen. Erst vor kurzem entstand auf seine Initiative hin das "Wirtschaftsband A 9 - Fränkische Schweiz". Mit dem sogenannten "Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzept" (ILEK) will er diesen in die Metropolregion Nürnberg eingebundenen Wirtschaftsraum mit 18 Gemeinden bis hinunter nach Igensdorf stärken. Am Herzen liegt ihm aber vor allem auch der Wirtschaftstandort Pegnitz, der weiter ausgebaut werden soll, sowie ein lebenswertes Pegnitz für Kinder. Dazu soll der Verein "Pegnitz für Kinder" gegründet werden. Seine Ziele sind weiterhin, dass Pegnitz auch in Zukunft eine moderne Stadt bleibt, mit niedriger Arbeitslosigkeit und hoher Anziehungskraft für Wirtschaft, Bildung und Ausbildung, sie aber doch ihren fränkischen Charakter beibehält. Weitere Ziele von ihm sind zum Beispiel die Schaffung eines Pegnitzer Freizeitparks, der Ausbau der Justizschule zur Justizakademie, die Vollendung der Stadtsanierung in Pegnitz und Trockau und ein Fassadengestaltungsprogramm für die Innenstadt, die Fortführung der begonnenen Dorferneuerungen, der Ausbau des Wiesweiherparks als Wasser- und Erlebnislandschaft, die Erweiterung des Museumsangebots und Pegnitz weiter auf dem Weg als Kulturstadt voranzubringen. Auch für die vielen Ortseile hat sich Thümmler noch viel vorgenommen. In Pegnitz wurden seit Beginn seiner Amtzeit bis heute rund 300 Millionen Euro an Investitionen getätigt. Dies ist jedoch für ihn noch lange kein Grund, sich auf irgendwelchen Lorbeeren auszuruhen. "In den nächsten Jahren gehe es vor allem um neue und nachhaltige Investitionen für Pegnitz", sagt Manfred Thümmler. Sein Motto für den Wahlkampf: "Unser Pegnitz".
Uwe Raab
Thümmlers einziger Gegenkandidat Uwe Raab ist seit 2002 Vorsitzender der SPD-Stadtratsfraktion. Der gelernte Krankenpfleger, der freiberuflich zudem als Supervisor und Organisationsberater tätig ist, hat einen 17-jährigen Sohn, eine 14-jährige Tochter und ist seit 1987 mit seiner Frau Helga verheiratet. Raab wurde in Pegnitz geboren. Mit 24 Jahren wurde er 1990 erstmals in den Stadtrat gewählt und ist noch heute das jüngste Stadtratsmitglied. Vor allem die Kinder betrachtet er als "unsere Zukunft" und deshalb wird sein politisches Handeln auch steht`s dem Wohlergehen und der Chancengleichheit von Kindern und Familien, aber auch auf Alleinerziehende, ausgerichtet sein. Hobbys hat Uwe Raab viele. Joggen, Radfahren, Wandern, Doppelkopf, Lesen und Musik hören, oder selbst singen im Gospelchor der Kantorei.
Seine zwei wesentlichen Zukunftsziele für die Stadt Pegnitz sind die Schaffung neuer Arbeits- und Ausbildungsplätze sowie die Umkehrung des demografischen Wandels durch eine Schwerpunktsetzung auf Kinder und Familien. Er fordert daher, dass Pegnitz familienfreundlicher werden muss. "Die Ansiedlung junger Familien in Pegnitz hat für mich dabei höchste Priorität. Ein probates Mittel, dieses Ziel zu erreichen, ist es, geeigneten Wohnraum sowie geeignetes Bauland zur Verfügung zu stellen", so Raab. Er strebt auch eine stärkere Vernetzung der Einrichtungen und Betreuungsformen für die verschiedenen Altersgruppen an, vor allem eine intensivere Zusammenarbeit zwischen Tagesmüttern, Babysitting-Angeboten und zu schaffender Kinderkrippe, oder den Kindertagesstätten, Grundschulen und nachschulischer Betreuung. Sein Wunsch: "Ein lokales Bündnis für Familien". Doch auch für die Senioren müsse es ein neues "Mitmach-Angebot" geben. Neben dem Ausbau attraktiver Kinderangebote bei der Neugestaltung des Wiesweiher-Areals müsse auch ein Nutzungskonzept für die ältere Generation mit einbezogen werden.
"Gleichwohl gibt es noch viele andere Bereiche, denen unsere gesamte Aufmerksamkeit gewidmet werden muss", sagt Raab. Er denkt dabei insbesondere an den Erhalt der Polizeiinspektion Pegnitz, die Feuerwehren und Hilfsdienste aber auch an die kulturellen Angebote wie das Pegnitzer Brettl, die Sommerkonzerte oder das Theater Schall und Rauch. "Als selbstverständlich würde ich es als Bürgermeister auch betrachten, bei Handel, Gewerbe und Dienstleistung im Sinne der Schaffung von zusätzlichen Ausbildungsplätzen Klingeln zu putzen" so Raab. Er tritt außerdem für den Ausbau erneuerbarer Energien und die Schaffung von Pegnitz als "Wellness-Oase" ein. Für den Pegnitzer Einzelhandel strebt er eine nachhaltige Koordination an, wie dies nun schon vermehrt durch den Händlerarbeitskreis "Unser Pegnitz" oder das neue Count Price Center erfolgt ist. Dadurch könne der einzelne Geschäftserfolg verbessert und die Innenstadt mit Leben erfüllt werden. Er fordert dazu vereinheitlichte Ladensöffnungszeiten oder ein einheitliches Werbekonzept für eine gemeinschaftliche Philosophie in Pegnitz. Zudem tritt er mit der Pegnitzer SPD seit Jahren für einen Ausbau des bestehenden Radwegenetzes sowie für die optimale Eingliederung in das überregionale Fernradwegenetz ein. "Ich möchte für Pegnitz und seine Ortsteile, neben einem funktionierenden ÖPNV sichere und kindgerechte Radwegverbindungen sternförmig nach Pegnitz schaffen", sagt Uwe Raab.
Informationen im Netz unter www.pegnitz.de
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