Sehr geehrter Herr Stumpf,
"denn sie wissen nicht was sie tun". Dieser Satz steht in der Bibel und kann leider unverändert auf Ihre schöpfungsvernichtende Politik übertragen werden. Soeben habe ich gelesen, das aus "Sicherheitsgründen" ein weiteres "Baumwahrzeichen" Forchheims ausgelöscht werden soll. Die Trauerweide im Stadtpark. Was spricht dagegen, den Baum leben zu lassen und die (wenigen) Fussgänger umzuleiten? Wissen Sie, wieviel Lebensraum für verschiedene Tierarten so ein Baum bietet? Sind Sie sich bewusst, das der Mensch nur ein Teil der Schöpfung ist und alles miteinander verbunden ist und miteinander in Kontakt steht und voneinander abhängig ist?
Mich tröstet, das uns die Natur den notwendigen Ausgleich zur momentanen Zerstörung bieten wird. Man nennt das in Expertenkreisen auch das geistige Gesetz der Harmonie bzw. des Ausgleichs. Und das gilt seit bestehen der Schöpfung. Ich wünsche Ihnen, das Sie den richtigen "Durchblick" bekommen.
Das ist Ihre verdammte Pflicht als Stadtoberhaupt.
Denn das Heulen und Zähneklappern wird groß sein (auch ein Bibeltext) wenn irgendwann Forchheim (leider sicher nur eine Frage der Zeit) von einer Naturkatastrophe heimgesucht wird.
Wachen Sie auf! Nehmen Sie wahr, was wirklich geschieht!
Gewerbegebiet über Gewerbegebiet, Bäume verschwinden unwiederbringlich aus unserer Stadt, immer mehr Betonbauten am Stadtrand zerfressen das Gesicht des einst liebenswerten Forchheim, bald zerschneidet eine neue Straße wertvolle Landschaft und Ackerflächen (Südumgehung).
Ich möchte nicht in Ihrer Haut stecken, wenn irgendwann mal die Verantwortlichen für diesen Wahnsinn ausgemacht werden. Wie schon erwähnt, ich wünsche Ihnen von Herzen baldmöglichst den richtigen Durchblick und den Mut umzudenken.
Mit freundlichen Grüßen
Rainer Völlmer
Rebenstr. 26 A
91301 Forchheim