REGION - Wie der Forchheimer Bürgernetzförderverein FOnLine e.V. mitteilt, ist es seit letztem Wochenende nicht mehr möglich, über einen DSL-Anschluß von AOL E-Mails über den Server des Bürgernetzes zu versenden. Prinzipiell sind alle Provider davon betroffen: AOL sperrt den "Port 25", eine Schnittstelle, über die seit Erfindung des Versende-Protokolls SMTP E-Mails übermittelt werden. Auf diesem Port eintreffende Daten werden über einen AOL-Proxy-Server geleitet. Der Grund: "Jede Nachricht, die Kunden aus dem AOL-Netzwerk via SMTP auf einem fremden Mail-System absetzen wollen, scannt der Provider auf Spam-, Wurm- und Viren-Merkmale." So zu lesen in einem aktuellen Artikel auf HEISE ONLINE. Dass damit viele Mailprogramme nicht klarkommen und viele Provider Verbindungen nur über Port 25 zulassen, scheint AOL nicht sonderlich zu interessieren. Mitglieder des Bürgernetzvereins werden erst gegen Abend wieder über einen AOL-Anschluss Mails versenden können - bis dorthin richten die Techniker als Alternative den Port 587 ein. Auch der Träger von FOnLine, faktor i, wird auf seinen Mail-Servern diese Alternative anbieten. Wegen der damit verbundenen Wartungsarbeiten wird es zu kurzfristigen Störungen kommen.
Informationen im Netz unter www.heise.de/newsticker/meldung/56418
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